Wie weiter mit der Bau- und Zonenordnung Hittnau?
Die Ehrenrunde nach der Ehrenrunde
Auf das Ja an der Gemeindeversammlung folgte das Nein an der Urne. Damit ist der Mehrwertausgleich in Hittnau noch immer nicht geregelt.
Noch in diesem Jahr dürfte die Hittnauer Bevölkerung über die Teilrevision der Hittnauer Bau- und Zonenordnung (BZO) abstimmen – bereits zum dritten Mal. Im November hatte die Gemeindeversammlung die Totalrevision der Hittnauer BZO zwar genehmigt, ein Drittel der Versammlung sprach sich aber für einen definitiven Entscheid an der Urne aus. Dieser fiel am letzten Sonntag – und zwar negativ.
Mit der letzten Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG) wurden die Kantone verpflichtet, einen Ausgleich der planungsbedingten Mehrwerte zu regeln. So wird bei Einzonungen oder Um- bzw. Aufzonungen vom Staat künftig ein Teil des Mehrwertes abgeschöpft. In der Gemeinde Hittnau hätte dieser Abgabesatz 30 Prozent betragen sollen.
Jetzt wird analysiert
Bereits bei der Gemeindeversammlung gab es Voten, die einen höheren oder tieferen Abgabesatz gefordert hatten. «Die konkreten Gründe für die Ablehnung an der Urne sind ungewiss», sagt Gemeindeschreiber Beat Meier auf Anfrage. «Wir werden die Situation analysieren und eine Auslegeordnung machen – und im Anschluss eine neue Vorlage ausarbeiten.»
Diese Vorlage kommt im Anschluss vor die Gemeindeversammlung. «Spätestens im November 2025», sagt Meier. Eine Informationsveranstaltung ist nicht geplant.
Weitere Details gibt es im Moment nicht, nur soviel: «Die entstandenen Kosten durch die Urnenabstimmung und die erneute Gemeindeversammlung dürften sich auf 10'000 Franken belaufen.»
