Warum die Zukunft der Mitte in Rüti gestaltet werden könnte
Polit-Aufsteigerin Yvonne Bürgin
Die Mitte-Partei erlebt derzeit unruhige Zeiten. Doch die Krise wird auch Gewinnerinnen und Gewinner hervorbringen. Gut möglich, dass Rütis Gemeindepräsidentin Yvonne Bürgin eine von ihnen wird.
Irgendwann, so etwa zwischen dem Bündner Nationalrat Martin Candinas und der Zürcher Regierungsrätin Silvia Steiner, war auch Yvonne Bürgin an der Reihe.
«Ich bin der Meinung, dass mein Rucksack noch zu wenig gefüllt ist», sagte die Rütner Gemeindepräsidentin am 22. Januar gegenüber dem SRF-«Regionaljournal» – und stimmte damit in den immer lauter werdenden Absagen-Kanon für eine Bundesratskandidatur der Mitte ein.
Übrig geblieben sind heute zwei männliche Aspiranten und das unvorteilhafte Bild einer Partei, die sich nach den Rücktritten ihres Präsidenten und ihrer Bundesrätin selbst im Weg steht. Aus der Nationalversammlung mehren sich die unzufriedenen Stimmen. Wie sie die Nachfolge von Viola Amherd regeln wird, wird sich weisen müssen.

