Neukom freut sich über Etappensieg, doch Windkraftgegner geben sich nicht geschlagen
Nach Ja zu Windkraft in Wetzikon
Wetzikon will keine Einschränkung der Windkraft: Das Volksverdikt ist ein Rückschlag für die Windkraftgegner. Regierungsrat Martin Neukom dagegen ist erfreut – und sieht sich nun mit Kritik eines alt Bundesrichters konfrontiert.
Regierungsrat Martin Neukom ist am Montag nach Bern gereist, im Dienst seiner Partei, der Grünen. Dort sprach er an der Seite von Präsidentin Lisa Mazzone über die Energiezukunft, wie sie sich die Grünen ausmalen: eine Schweiz ohne Kernkraftwerke, dafür mit viel erneuerbaren Energien.
Mitgebracht hatte Neukom eine für ihn erfreuliche Meldung aus Zürich: Am Sonntag versenkte Wetzikon mit 57 Prozent Nein-Stimmen eine Windkraftinitiative der SVP, die einen minimalen Abstand von 1000 Metern zwischen den Windrädern und den nächsten Wohnhäusern verlangte. «Der Entscheid der Wetziker Stimmbevölkerung hat mich gefreut», sagt Neukom. Es sei zwar kein Ja zu einem konkreten Projekt. «Es ist aber ein Nein zum generellen Ausschluss von Windkraft.»
