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Wetzikon sendet ein Signal gegen SVP-Initiativen zum Thema Windräder

Zum ersten Mal wurde an der Urne über eine der SVP-Initiativen zum Mindestabstand von Windrädern abgestimmt. Und es gab ein klares Nein.

Das Gebiet Schönwies zwischen Hinwil und Wetzikon ist ein Potenzialgebiet für Windkraftanlagen im Oberland.

Foto: Simon Grässle

Wetzikon sendet ein Signal gegen SVP-Initiativen zum Thema Windräder

Deutlich abgelehnt

Zum ersten Mal wurde an der Urne über eine der SVP-Initiativen zum Mindestabstand von Windrädern abgestimmt. Und es gab ein klares Nein.

Im Gebiet Schönwies an der Grenze zu Hinwil sieht die Baudirektion des Kantons Zürich Potenzial. Windkraftpotenzial. Es blieb als eines von drei Gebieten im Oberland übrig, wo grosse Windräder Sinn ergeben würden. Gebaut wird da allerdings noch nicht, denn bevor es so weit wäre, müsste ein Investor dort auch ein Projekt starten. Die anderen beiden Potenzialgebiete sind der Batzberg ob Rüti und der Hombergchropf in Bubikon.

Deutliches Verdikt an der Urne

Wie in vielen anderen Zürcher Gemeinden hatte die SVP Ende 2023 eine Initiative eingereicht, die einen Mindestabstand von Windrädern von 1000 Metern zu bebautem Gebiet fordert. Etwas, was der Kanton verschiedentlich als rechtlich gar nicht umsetzbar bezeichnet hatte.

Zum ersten Mal wurde nun an der Urne über eine solche Initiative abgestimmt: Das Wetziker Stimmvolk sagte mit 3233 Nein- zu 2398 Ja-Stimmen relativ deutlich nein zur Initiative.

EW Wald ist bereits aktiv

Am Batzberg wird schon genauer hingeschaut. Dort sieht sich das EW Wald zusammen mit der SN Energie AG und den St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke (SAK) das Windenergiepotenzial genauer an. Es wurde auch bereits eine Windmessanlage gebaut, um abzuklären, ob sich dort ein Windpark in der Dimension realisieren lässt, wie ihn sich die Zürcher Baudirektion vorstellt. Drei 220 Meter hohe Windenergieanlagen sollen nach deren Schätzung jährlich einen Ertrag von 25 Gigawattstunden liefern.

In Bubikon will man nicht

Am Hombergchropf in Bubikon tut sich nichts. Auch wenn theoretisch dort ein Windrad Energie für rund 2000 Haushalte bringen könnte, wollen das weder Behörden noch zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner. Die IG Hombergchropf, die mit einer Petition innert kürzester Zeit über 600 Unterschriften gesammelt hat, will sich «bis zum Letzten» dagegen wehren.

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