Warum eigentlich nicht Yvonne Bürgin?
Munkeln um Amherds Nachfolge im Bundesrat
Die Mitte braucht schon bald ein neues Bundesratsmitglied. Nur haben die Favoriten bereits abgesagt. Nun bringt ein renommierter Politologe Yvonne Bürgin ins Spiel. Für Rütis Gemeindepräsidentin spricht in der Tat einiges.
Kaffeesatzlesen steht in diesen Tagen mal wieder hoch im Kurs. Denn eine Frage gibt schweizweit zu reden: Wer füllt nach dem Rücktritt von Viola Amherd die Lücke im Bundesrat? Die Favoriten haben allesamt bemerkenswert schnell abgesagt.
Der noch amtierende Parteipräsident Gerhard Pfister meinte, er wäre kein glücklicher Bundesrat. Ein weiterer Favorit, der Bündner Martin Candinas, sagte, sein Herz sage Nein, und die Zeit mit seiner Familie sei ihm zu wichtig. Jeweils einen Korb gab es auch von Heidi Z’graggen (UR), Philipp Matthias Bregy (VS) und Isabelle Chassot (FR). Vor allem die Männer spielen mittlerweile offenbar gerne die «Familienkarte» aus, um ihre Absagen zu begründen.
Hat das Bundesratsamt etwa seinen Reiz verloren? Oder handelt es sich um ein «Mitte-internes Problem»?

