Hat ein Feuerwerksverbot auch an der Urne eine Chance?
Abstimmung in Dürnten
Am 9. Februar entscheiden die Stimmberechtigten von Dürnten über ein Verbot von lautem Feuerwerk. Die Parteien sind sich uneinig. Das Resultat könnte wegweisend sein.
Beim Thema Feuerwerk scheiden sich die Geister. Hier die flammenden Befürworter, die sich über den Lichterregen am Himmel freuen. Dort die Gegner, die sich am Lärm, am Abfall und an der Umweltverschmutzung stören. Gerade um den Jahreswechsel und den 1. August nimmt die Diskussion jeweils wieder an Fahrt auf.
So auch in diesem Jahr. Auf den sozialen Medien, in Leserkommentaren und auch an Stammtischen wird kontrovers diskutiert. Zuletzt schienen dabei die Gegner die Überhand zu gewinnen. In Bubikon und Hombrechtikon ist seit vergangenem Jahr ein Verbot von lärmendem Feuerwerk in Kraft. In Gossau steht die Umsetzung bevor. Die Entscheide fielen jeweils an Gemeindeversammlungen.
Als nächste Gemeinde im Oberland könnte nun Dürnten folgen. Eigentlich hat auch dort die Gemeindeversammlung ein Verbot bereits mit grosser Mehrheit abgesegnet. Allerdings wurde ein Antrag für eine Urnenabstimmung ebenfalls – wenn auch knapp – angenommen. Am 9. Februar können die Dürntnerinnen und Dürntner darum nochmals über die Feuerwerksinitiative befinden.

