«Dem Betrieb fehlt heute die nötige Agilität, zeitnah zu reagieren»
Umstrittenes Urnengeschäft
Für Gemeinderätin Maia Ernst (GLP) hat das Alterszentrum Sunnetal in Fällanden nur als Aktiengesellschaft eine Zukunft. Im Interview sagt sie, weshalb sie mit der Umwandlung in eine AG an ein Ende des defizitären Betriebs glaubt.
Frau Ernst, 2,8 Millionen Franken Anschubfinanzierung will der Gemeinderat für die Ausgliederung des Alterszentrums Sunnetal in eine Aktiengesellschaft bezahlen. Weshalb braucht es so viel Geld für diesen Schritt?
Maia Ernst: Diese Starthilfe ist eine Sicherheit, damit der Betrieb von Anfang an funktionieren kann. Heute sind sämtliche Gelder, die man erwirtschaftete, und sämtliche Abschreibungen der letzten Jahre auf dem Konto der Gemeinde und nicht auf dem Konto des Alterszentrums. Das Sunnetal hat keine eigene Kasse. Darum scheint die Starthilfe relativ hoch zu sein. Doch der Betrieb erhält in Zukunft kein Geld mehr von der Gemeinde und muss deshalb sämtliche Investitionen selber bezahlen sowie eigene Rücklagen aufbauen.
Aber wofür wird denn das Geld gebraucht?
