Viele Parlamentarier sagen Nein zu lautem Feuerwerk
Privatfeuerwerk ade?
Ustermer Gemeinderäte lancieren eine parlamentarische Initiative gegen lautes Feuerwerk. Feuershows, Vulkane und Fackeln sollen weiterhin erlaubt sein.
Kurz nach Silvester wurde das Thema Feuerwerksverbot eingehender in den sozialen Medien diskutiert. Jetzt haben einige Gemeinderäte gehandelt und eine parlamentarische Initiative eingereicht. Laute Feuerwerke sollten in der Stadt am Wasser ganz verboten werden, teilen jene Parlamentarier mit.
Das Spektrum der Befürworterinnen und Befürworter reicht von links bis zur Mitte – also fast alle im Ustermer Gemeinderat vertretenen Parteien. Die Initiative mitunterzeichnet haben Ursula Räuftlin (GLP), Urs Lüscher (EVP), Paul Stopper (BPU), Dominik Ramspeck (Grüne) und Angelika Zarotti (SP). Nicht vertreten sind die SVP und die FDP.
Mit einer Parlamentarischen Initiative können Mitglieder des Gemeinderats verlangen, dass der Gemeinderat bestimmte Beschlüsse erlässt, ändert oder aufhebt – vorausgesetzt, diese fallen in die Zuständigkeit des Gemeinderats oder der Stimmberechtigten. Wenn ein Drittel der Gemeinderatsmitglieder die Initiative unterstützt, wird sie an eine Kommission weitergeleitet. Anschliessend werden die Ergebnisse ihrer Beratungen dem Stadtrat für eine schriftliche Stellungnahme vorgelegt. Am Ende entscheidet der Gemeinderat über die Initiative und die Vorschläge der Kommission. (eru)

