Verkehr und Verschmutzung – eine geplante Deponie wühlt Ringwil auf
Deponie Bodenweid
Konkret sind die Pläne für die Deponie Bodenweid noch nicht. Doch die Gemeinde stärkt der Ringwiler Bevölkerung in ihrem Widerstand den Rücken.
Eine Petition mit rund 300 Unterschriften hat der Dorfverein Ringwil im vergangenen Herbst bei Baudirektor Martin Neukom (Grüne) eingereicht. Dies entspricht ungefähr der Einwohnerzahl des kleinen Dorfs am Bachtel, das zur Gemeinde Hinwil gehört. Das dringliche Anliegen: Der Kanton soll auf den Bau einer Abfalldeponie im Gebiet Bodenweid verzichten.
Seither hat sich die Aufregung im beschaulichen Ort nicht gelegt. Ganz im Gegenteil. Am Donnerstagabend war die kleine Schüür im Dorfkern bis zum Bersten voll. Auf Einladung des Dorfvereins erklärten zwei Vertreter des Amts für Wasser, Energie und Luft (Awel) der besorgten Bevölkerung die kantonalen Pläne.
Gut 100 Personen interessierten sich für die Ausführungen. Sie hatten sich auf Festbänke zwischen Kuhglocken und einem Boxsack gezwängt. Mitgebracht hatten sie viele Fragen und teilweise auch Wut im Bauch.
