Gemeinde Maur kämpft um Kostenübernahme bei Rad-WM
Regierungsrat vs. Gemeinderat
Einer der Neujahrsvorsätze der Gemeinde Maur ist klar: Sie will eine Kostenübernahme der im September durchgeführten Rad-WM durchsetzen.
Vor drei Monaten strampelten Profirennfahrerinnen und -fahrer an der Rad-WM im Oberland und im ganzen Kanton bei sommerlichen Temperaturen um Medaillen und Bestleistungen. Ein Sportevent, das für Athleten und Zuschauer nach einem zweiwöchigen Spektakel abgeschlossen war. Nicht so für die betroffenen Gemeinden.
Letzte Woche meldeten mehrere Gemeinden, dass sie die Mehrausgaben während der Rad-WM Zürich nicht selber übernehmen wollten und diese nun weiterverrechnen würden. Darunter war auch die Gemeinde Maur. Der Gemeinderat hatte bereits im September mitgeteilt, dass er einen unerwarteten Kredit von 90'000 Franken habe sprechen müssen, denn er sei zuvor davon ausgegangen, dass die Kosten vom Kanton getragen würden.
Wie Leonardo Bernaschina von der Abteilung Tiefbau und Sicherheit erklärt, steht die Gemeinde Maur seit Längerem in Kontakt mit dem Trägerverein der Rad-WM 2024. Auch sei die Übernahme der Gemeindekosten bereits mehrfach Gegenstand politischer Diskussionen gewesen.

