Seegräben legt Geld für Brücke beiseite
Steuerfuss sinkt auf 111 Prozent
Sagen die Seegräbner in einem Jahr Ja zum grossen Brückenschlag übers Aatal, haben sie den grössten Teil des benötigten Geldes schon bereit.
Reihum mühen sich die Gemeinden mit Steuererhöhungen ab. Nicht so in Seegräben: An ihrer Gemeindeversammlung vom Dienstag genehmigten die 111 Anwesenden – ein Neuntel der Stimmberechtigten – die Senkung des Steuerfusses um zwei Punkte auf noch 111 Prozent. Damit wird die kleinste Gemeinde im Bezirk Hinwil hinter dem unschlagbaren Bäretswil zur zweitgünstigsten.
Finanzvorstand Patrik Jenal (SVP) präsentierte für 2025 ein Budget, das mit einem minimen Plus von gut 13’000 Franken rechnet. Gegenüber den Vorjahren ist der Gesamtumsatz mit knapp 13,2 Millionen Franken massiv höher. Dies ist vor allem auf die Neubewertung einer gemeindeeigenen Parzelle zurückzuführen.

