Steuerfuss wird in Pfäffikon zu reden geben
RGPK gegen Gemeinderat
In Pfäffikon steht der Steuerfuss zur Debatte. Die RGPK fordert eine Erhöhung. Trotz einem Defizit von 2 Millionen Franken will der Gemeinderat es bei den 110 Prozent belassen.
Pfäffikon steht vor schwierigen finanziellen Entscheidungen. So könnte es an der nächsten Gemeindeversammlung zu Diskussionen kommen.
Das Budget für das kommende Jahr weist ein Minus von 2 Millionen Franken auf. Und obwohl in der Gemeinde hohe Investitionen anstehen, möchte der Gemeinderat den Steuerfuss unverändert bei 110 Prozent belassen.
Die Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission (RGPK) steht dem kritisch gegenüber und fordert eine angemessene Strategie, um den Finanzhaushalt ins Gleichgewicht zu bringen. Sie beantragt deshalb eine Erhöhung auf 114 Prozent, um die wachsende Verschuldung und wiederholt defizitäre Budgets zu bewältigen.
Auch die Parteien sind gespalten. Die SVP lehnt eine Steuerfusserhöhung strikt ab und setzt auf Einsparungen bei nicht zwingenden Projekten, wie beispielsweise beim Sportplatz Barzloo, der einen neuen Kunstrasenplatz erhalten soll.
Im Gegensatz dazu unterstützen SP, Grüne und EVP die Erhöhung, um den finanziellen Spielraum der Gemeinde zu sichern.
Die befürwortenden Parteien zeigen sich dabei besonders alarmiert über die erneut verschlechterten Kennzahlen. Während die SP eine plötzliche, massive Steuererhöhung befürchtet, fordert die EVP ein Umdenken in der Finanzpolitik.
Auch der Projektierungskredit für den Generationenpark ist umstritten. Während SP und Grüne das Projekt als wichtigen Impuls für Jung und Alt befürworten, lehnen SVP und EVP den Kredit aufgrund der angespannten finanziellen Lage ab.
Die Gemeindeversammlung findet am Montag, 9. Dezember, um 20 Uhr im Chesselhuus statt.
