SP-Initiative für günstigen Wohnraum in Dübendorf bachab geschickt
Nein zu «Dübendorf für alle»
Die Dübendorfer wollen nicht, dass die Stadt in den Immobilienmarkt eingreift: Ein Sieg der Bürgerlichen, die vor den Folgen einer staatlichen Intervention warnten. Wie geht es nun weiter?
Die Dübendorfer wollen keine Wohnbauförderung à la SP. Sie lehnten am Sonntag die Initiative «Dübendorf für alle» deutlich mit 59,23 Prozent Nein-Stimmen ab. Damit folgten die Stimmberechtigten der Empfehlung des Stadtrats und einer Mehrheit der Fraktionen im Parlament. Die Stimmbeteiligung lag bei 41,37 Prozent.
Die Initiative hatte zum Ziel, den Stadtrat zu einer «aktiven und nachhaltigen Bodenpolitik» zu verpflichten, sprich: Liegenschaften zu erwerben. Städtisches Land hätte laut Initiative nicht mehr verkauft, sondern nur noch im Baurecht abgegeben werden dürfen.

