Der Kezo-Ersatzneubau könnte an der umstrittenen Deponie scheitern
Abstimmung Planung Neubau
Aus der Reihe der IG Tägernauer Holz und von Pro Oberland regt sich jetzt weiterer Widerstand zum Planungskredit der Kezo: Es geht um die Entsorgung von Schlacke.
Am 24. November stimmen 24 Gemeinden über einen Planungskredit eines Ersatzneubaus der Kezo in Höhe von 24,5 Millionen Franken ab. Letzte Woche berichteten wir über den Widerstand der SVP Gossau gegen die Pläne der Kezo in Hinwil.
Zehn Tage vor der Abstimmung melden sich nun auch Pro Oberland und die IG Tägernauer Holz mit einer Stellungnahme zu Wort. In ihren Kritikpunkten geht es den Organisationen vor allem um die umstrittene Deponie Tägernauer Holz auf Gossauer und Grüninger Waldboden. Dafür will der Kanton sechs Hektaren Wald roden, was zehn Fussballfeldern entspricht.
Denn vorgesehen ist, dass die ZAV Recycling AG dort in Zukunft Schlacke aus der Kehrichtverbrennungsanlage lagert. Die Kezo ist an der ZAV Recycling beteiligt. Sie bereitet mit der Recyclinganlage Schlacke für den ganzen Kanton auf.

