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Schlatt lässt Steuerfuss unangetastet

Rechnen Gemeinden und Städte in 2025 mit einem Plus oder Minus? Und verändert sich der Steuerfuss? Alle Infos zu den Budgets finden Sie in der Übersicht.

Schlatt lässt Steuerfuss unangetastet

Budgetplanung 2025

Rechnen die Gemeinden und Städte im kommenden Jahr mit einem Plus oder Minus? Und verändert sich der Steuerfuss? Alle Informationen zu den Budgets für 2025 finden Sie in unserer Übersicht.

12. November: Schlatt lässt Steuerfuss unangetastet

Die Gemeinde Schlatt hat ihr Budget fürs nächste Jahr publiziert. Dieses schliesst mit einem Plus von 124’500 Franken ab, bei einem Gesamtaufwand von rund 4,94 Millionen Franken und einem Totalertrag von 5,07 Millionen Franken.

Trotz der aktuell höheren Investitionstätigkeit könne man den Steuerfuss nachhaltig bei 55 Prozent belassen, schreibt der Gemeinderat. Mit dem Steuerfuss der Schulgemeinde Elsau-Schlatt, der ebenfalls unverändert bleiben soll, ergibt sich so ein gleichbleibender Gesamtsteuerfuss von 125 Prozent.

Im kommenden Jahr rechnet der Gemeinderat mit Nettoinvestitionen von rund 1,8 Millionen Franken. Investiert wird massgeblich ins Glasfasernetz, die Sanierung der Wasserleitung Oberschlatt und Strassensanierungen.

An der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember können die Stimmberechtigten über das Budget abstimmen. (nos)

11. November: Lindau budgetiert erneutes Minus

Das Budget 2025 der Gemeinde Lindau weist bei einem Gesamtaufwand von 40,9 Millionen Franken und einem Ertrag von 40,1 Millionen Franken einen Aufwandüberschuss von 858'400 Franken aus. Das Gesamtergebnis fällt somit schlechter aus als im Vorjahr, als der Aufwandüberschuss 446'200 Franken betrug. Der Steuerfuss soll bei 106 Prozent bleiben.

Wesentliche Abweichungen gegenüber dem Vorjahr betreffen den Wegfall einmaliger Einnahmen, wie den Rückforderungen der Versorgertaxen, sowie geringere Steuererträge bei juristischen Personen. Die Steuereinnahmen der natürlichen Personen steigen hingegen.

Positiv wirken sich die Beiträge aus dem Finanzausgleich mit 1,1 Millionen Franken aus, nachdem 2024 aufgrund der Steuerkraft keine Zuschüsse ausgerichtet wurden. Der Sachaufwand konnte im Vergleich zum Vorjahr gesenkt werden, ohne dass es zu einem spürbaren Leistungsabbau für die Bevölkerung kommt.

Wichtige Investitionen sind im Bereich der Infrastruktur geplant, darunter verschiedene Investitionen in die Schulliegenschaften oder in das Strassennetz. Insgesamt sind Nettoinvestitionen von 9.8 Millionen Franken vorgesehen. 4,5 Millionen Franken sind für die Dorfkernplanung/Gemeindehaus berücksichtigt. Aufgrund der Urnenabstimmung vom 22. September ist aber klar, dass diese Budgetposition nicht verwendet wird.

Das Budget 2025 wird der Gemeindeversammlung am 2. Dezember vorgelegt. (lcm)

11. November: Wila rechnet mit kleinem Aufwandüberschuss

Das Budget der Politischen Gemeinde Wila rechnet bei einem Aufwand von rund 14,42 Millionen Franken und einem Ertrag von 14,36 Millionen Franken mit einem Minus von 60'300 Franken. Dies teilt der Gemeinderat mit.

Der Steuerfuss der Politischen Gemeinde kann trotzdem von 53 auf 50 Prozent zugunsten der Primarschulgemeinde Wila gesenkt werden. Der Gesamtsteuerfuss inklusive der beiden Schulgemeinden bleibt demzufolge unverändert bei 125 Prozent.

Die Steuereinnahmen sind gemäss der Mitteilung um 80'000 Franken tiefer budgetiert, die Grundstückgewinnsteuern mit 450'000 gleich wie im Vorjahr.

Steigen werden im nächsten Jahr die Ergänzungsleistungen zur AHV aufgrund der aktuellen Hochrechnungen um mutmasslich über 200'000 Franken. Um 63'000 Franken sinken wird gegenüber dem Vorjahr der Ressourcenausgleich des Kantons. Vorgesehen ist zudem die Auflösung der im Jahr 2023 gebildeten finanzpolitischen Reserve von 200'000 Franken.

Im kommenden Jahr plant der Gemeinderat Nettoinvestitionen von insgesamt 4,2 Millionen Franken. Drei Millionen Franken sind für die Gemeindestrassen und Wasserversorgung vorgesehen. Auch die Gewässer und insbesondere der Hochwasserschutz führen zu Investitionen in der Höhe von rund 700'000 Franken.

Beim Huebbach wird das Bauprojekt zum Vollausbau erarbeitet, das Ende 2025 den Stimmberechtigten zur Abstimmung vorgelegt werden soll. (bes)

31. Oktober: Defizit und gleichbleibender Steuerfuss in Gossau

Die Gemeinde Gossau präsentiert in ihrem Budget 2025 ein Defizit von knapp 800’000 Franken. Der Aufwand beläuft sich auf 72,7 Millionen Franken und der Ertrag auf 71,9 Millionen Franken. Der Steuerfuss soll bei 117 Prozent bleiben.

Die Gründe für den Aufwandüberschuss im Budget 2025 sind vielfältig, wie die Gemeinde schreibt. Im Budget 2024 konnten einmalig 1,5 Millionen Franken für die Rückforderung von Versorgertaxen für Fremdplatzierungen in Jugendheimen aus den Vorjahren vom Kanton budgetiert werden, welche nun entfallen.

Dem gegenüber steht der Beitrag aus dem Finanzausgleich. Dieser beträgt im Budget 2025 13,06 Millionen Franken und ist im Vergleich mit dem Wert aus dem Budget 2024 von 11,93 Millionen Franken rund 1,13 Millionen Franken höher.

Diese Verbesserung resultiert aus der Tatsache, dass das kantonale Mittel der Steuerkraft im Vergleich zur Steuerkraft der Gemeinde Gossau stärker angewachsen ist. Zudem werden höhere Erträge bei den ordentlichen Steuern und den Grundstückgewinnsteuern erwartet.

Auf der Aufwandseite wird mit höheren Ausgaben im Flüchtlingswesen gerechnet. Dies unter anderem im Zusammenhang mit der erneuten Erhöhung der Aufnahmequote im Jahr 2024. Weiter führen immer komplexer werdende Fälle im Bereich Sozialdienst sowie Sozialversicherungen zu höheren Personalkosten.

Für die Investitionsrechnung sieht das Budget 2025 Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen von rund 9,6 Millionen Franken vor. Die geplante Investitionssumme setzt sich im Wesentlichen aus anstehenden Strassensanierungen, Kanalisationssanierungen, verschiedenen Sanierungen beim Schulhaus Rooswis und Berg sowie dem Erweiterungsbau «Wohnen in der Rössliwiese 2» zusammen.

Zusätzliche Investitionskosten entstehen für das Projekt in der Altrüti im Zusammenhang mit dem Heizungsersatz, für den Gossauerbach im Zentrum, für die Umrüstung der Strassenbeleuchtung auf LED und den Ersatz des Kunstrasens auf dem Fussballplatz. (tas)

30. Oktober: Minus im Bäretswiler Budget

Bäretswil rechnet im Budget 2025 bei einem Aufwand von 34,589 Millionen Franken und einem Ertrag von 34,385 Millionen Franken mit einem Defizit von 204’088 Franken. Der Steuersatz soll bei 106 Prozent bleiben. Die Gemeinde geht von einer weiter steigenden Steuerkraft und leicht höheren Vermögenssteuern von natürlichen Personen aus den Vorjahren als im Budget 2024 aus.

Der vom Regierungsrat des Kantons Zürich beschlossene generelle Teuerungsausgleich von 1.1 Prozent per Januar 2025 führt beim kommunal angestellten Personal und bei den kantonal angestellten Lehrpersonen zu Mehrkosten. Für die allgemeinen Stufenanstiege und individuellen Lohnanpassungen wurden für 2025 wieder 1 Prozent der Lohnsumme vorgesehen.

In der allgemeinen Verwaltung entstehen Mehrkosten von 118'122 Franken. Grund dafür ist unter anderem der Umzug von Informatiksystemen, um einen reibungslosen Weiterbetrieb zu sichern, sowie steigende Abschreibungen auf im Jahr 2024 umgesetzte Informatikprojekte.

In der Investitionsrechnung sind Projekte im Gesamtbetrag von netto 2,948 Millionen Franken eingestellt. Die grössten Teilbeträge im Jahr 2025 sind 1 Million Franken für den Baubeginn des Ersatzbaus der Turnhalle Adetswil inklusive Aula und Blockzeitenraum, 500'000 Franken für die zweite Etappe des Ersatzes der Wasserleitung im Rüeggenthal, 450'000 Franken für die Aufbahrungshalle und das Materiallager im Friedhof sowie 400'000 Franken für den Ersatz der Wasserleitung der Wasserversorgung Allmann in der Ghöchstrasse in Kleinbäretswil, wovon die Gemeinde Bäretswil einen Anteil von 41.3 Prozent  selber tragen muss.

Für die Sanierung der Pfarrhausstrasse sind 280'000 Franken und für den Neuanschluss des Abwassers von Läseten nach Bauma 270'000 Franken geplant, während für den Ersatz des Pionierfahrzeuges der Feuerwehr 140'000 Franken budgetiert wurde.

29. Oktober: Trotz Minus keine Steuererhöhung in Russikon

Die Gemeinde Russikon sieht im Budget 2025 bei einem Aufwand von 34,88 Millionen Franken und einem Ertrag von 33,96 Millionen Franken ein Defizit von 919’300 Franken vor. Der Steuerfuss soll bei 113 Prozent bleiben.

«Die Steuereinnahmen verzeichnen einen positiven Trend. Dank des Zuzugs neuer Einwohner und einer erwarteten Zunahme des durchschnittlichen Steuerertrags pro Einwohner um 1,4 Prozent wird mit Mehreinnahmen von 1,02 Millionen Franken gerechnet», heisst es seitens Gemeinde.

Gestiegene Aufwände und eine geplante Photovoltaikanlage

Der betriebliche Aufwand für das kommende Jahr beläuft sich auf 33,2 Millionen Franken. Der Personalaufwand steigt um 571’800 Franken, der Betriebs- und Sachaufwand nimmt um 829’600 Franken zu. «Ein Teil dieser Erhöhung ist auf den Betrieb der neuen Sporthalle zurückzuführen», begründet die Gemeinde.

Für das Jahr 2025 sind Nettoinvestitionen von 3,86 Millionen Franken vorgesehen. Davon entfallen 550’000 Franken auf gebührenfinanzierte Betriebe. Investitionen im Steuerhaushalt umfassen 600’000 Franken für Schulliegenschaften, 1,34 Millionen Franken für Gemeindestrassen und 400’000 Franken für Gewässerverbauungen.

Zudem sind 255’000 Franken für die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gemeindehauses vorgesehen. Zur Finanzierung der Investitionen wird die Aufnahme von Krediten notwendig.

Die Gemeindeversammlung befindet am 2. Dezember über das Budget 2025. (tas)

28. Oktober: Bubikon spart für die Zukunft

Die Gemeinde Bubikon plant im Jahr 2025 mit einem Plus von 4,2 Millionen Franken. Das ergibt sich aus dem geplanten Aufwand von rund 52,3 Millionen und einem Ertrag von gut 56,5 Millionen Franken. Der Steuerfuss verharrt auf 118 Prozent.

In den kommenden Jahren muss Bubikon viel Geld für Schulraum und weitere Liegenschaften ausgeben. Damit sich bei der Realisierung die Schulden in Grenzen halten, möchte die Gemeinde ein gewisses Polster schaffen. Über das Budget 2025 wird die Gemeindeversammlung am 11. Dezember im Geissbergsaal befinden. (jgu)

25. Oktober: Pfäffikon rechnet mit Minus von 2 Millionen Franken

Zwar soll der Steuerfuss in der Gemeinde Pfäffikon unverändert bei 110 Prozent bleiben, doch der Gemeinderat rechnet für 2025 mit roten Zahlen, wie es in einer aktuellen Mitteilung heisst: Bei einem Aufwand von 94,3 Millionen und einem Ertrag von 92,3 Millionen Franken weist das veranschlagte Budget 2025 einen Aufwandüberschuss von 2 Millionen Franken aus.

Die Steuereinnahmen sind um 400’000 Franken höher budgetiert als im Vorjahr, die Grundstückgewinnsteuern jedoch um eine Million tiefer. Sowohl in der Schule, der Pflegefinanzierung und der Betreuung Asylsuchender sind mit höheren Kosten zu rechnen. Zudem erhöht sich der Personalaufwand um fast 7 Prozent in den Abteilungen Präsidiales, Sozialamt, Amt für Zusatzleistungen, Jugend und Schule.

Das Investitionsvolumen im Verwaltungsvermögen beträgt gemäss Mitteilung «sehr hohe» 18,4 Millionen Franken. Nebst den Ausgaben für den Bau des zusätzlichen Oberstufenschulhauses im Pfaffberg sind auch der zusätzliche Kunstrasenplatz im Barzloo, der Neubau der Asylunterkunft an der Hochstrasse 63, die Anpassung der Bushaltekanten gemäss Behindertengleichstellungsgesetz sowie diverse Strassensanierungen geplant.

Mit dem Budget 2025 werden zwei von den drei langfristigen finanzpolitischen Zielen des Gemeinderats für die Amtsdauer 2022–2026 verfehlt: ein Steuerfuss maximal 10 Prozent über dem kantonalen Mittel, das 2023 bei 99 Prozent lag, sowie ein Nettovermögen pro Einwohner zwischen 0 und 2000 Franken – aktuell liegt das Vermögen bei minus 410 Franken. Einzig das Ziel eines mittelfristigen Haushaltausgleichs über acht Jahre wird mit plus/minus null Franken «gerade erreicht».

«Sorgen bereiten vor allem auch die weiterhin hohen Investitionen in den Folgejahren, die mit zusätzlichem Fremdkapital finanziert werden müssen», heisst es in der Mitteilung abschliessend. Das Budget kommt am 9. Dezember vor die Gemeindeversammlung. (lcm)

23. Oktober: Bauma plant mit einer schwarzen Null

Der Baumer Gemeinderat hat sein Budget verabschiedet: Die Erfolgsrechnung resultiert mit einer schwarzen Null knapp 30’000 Franken. Dies bei einem Aufwand von 52,65 Millionen und einem Ertrag von 52,68 Millionen Franken.

Das ausgeglichene Budget ermöglicht zum dritten Mal in Folge eine Einlage für die Vorfinanzierung für den neuen Werkhof. Für 2025 hat der Gemeinderat dafür einen Betrag von 3,4 Millionen Franken vorgesehen. Ohne diesen wäre der budgetierte Überschuss um einiges grösser.

Insgesamt rechnet der Gemeinderat fürs kommende Jahr mit Nettoinvestitionen von 10,6 Millionen Franken. Den Steuerfuss will er unverändert bei 120 Prozent belassen. Über das geplante Budget 2025 wird die Gemeindeversammlung am 9. Dezember entscheiden. (aki)

15. Oktober: Zell rechnet mit einem Plus

Der Zeller Gemeinderat hat sein Budget für das kommende Jahr bekannt gegeben. Dieses schliesst mit einem Plus von 456’000 Franken ab. Dies bei einem totalen Aufwand von 48,86 Millionen und einem Gesamtertrag von 49,31 Millionen Franken. Im Vergleich zum Vorjahr steigt der Gesamtaufwand damit um 773’400 Franken an, der Gesamtertrag um 625’500 Franken.

Bei den Aufwänden ist vor allem der Bereich Bildung mit einem grösseren Mehraufwand von knapp 1,2 Millionen Franken nennenswert. In den Bereichen Gesundheit und soziale Sicherheit kalkuliert der Gemeinderat geringere Aufwände.

Mehrerträge fallen dagegen vor allem im Bereich Finanzen und Steuern an, konkret aus Steuern und dem Finanz- und Lastenausgleich. Der Steuerfuss soll wie bisher auf 118 Prozent angesetzt werden. An der Gemeindeversammlung vom 25. November entscheiden die Bürgerinnen und Bürger über das Budget. (nos)

14. Oktober: Defizit im Budget von Schwerzenbach

Der Gemeinderat von Schwerzenbach hat das Budget 2025 verabschiedet: Es sieht bei einem Gesamtaufwand von 22,8 Millionen und einem Gesamtertrag von 22,5 Millionen Franken einen Aufwandüberschuss von 241'367 Franken vor. Der Steuerfuss soll im kommenden Jahr unverändert bei 34 Prozent bleiben. Über das Budget 2025 wird die Gemeindeversammlung am 20. November 2024 entscheiden. (kof)

11. Oktober: Wangen-Brüttisellen prognostiziert Minus

Der Gemeinderat von Wangen-Brüttisellen hat das Budget 2025 mit einem Minus von 794‘400 Franken verabschiedet. Dies bei Aufwand von 50,119 Millionen Franken und einem Ertrag von 49,325 Millionen. Der Steuerfuss soll unangetastet bei 101 Prozent bleiben. Über das Budget entscheidet die Gemeindeversammlung vom 10. Dezember.

9. Oktober: Hohe Investitionen im Fällander Budget 2025

Das Budget der Gemeinde Fällanden sieht für 2025 ein Minus von 2,355 Millionen Franken vor. Dies bei einem Aufwand von 84,208 Millionen und einem Ertrag von 81,853 Millionen Franken. Der Steuerfuss bleibt unverändert bei 99 Prozent.

Die Erhöhung des Gesamtaufwands um rund 3 Millionen Franken im Vergleich zum Vorjahresbudget resultiert hauptsächlich aus höheren Kosten in den Bereichen Asyl und Integration, Gesundheitswesen, Sonderpädagogik und Ergänzungsleistungen sowie bei den Tagesstrukturen. Der Gesamtertrag vermindert sich um 587'400 Franken, was auf tiefere Steuererträge und geringere Staatsbeiträge in der Sozialhilfe zurückzuführen ist, während die Staatsbeiträge im Bereich Asyl und Integration ansteigen.

In der Investitionsrechnung sind im Verwaltungsvermögen Ausgaben von 23,525'Millionen  und Einnahmen von 921'700 Franken geplant, was zu Nettoinvestitionen von 22,603'Millionen Franken führt. Ins Gewicht fallen fürs kommende Jahr Projekte wie das provisorische Schulhaus in Benglen für 3,45 Millionen Franken sowie die Planung des Gemeindehauses und der Schulanlage Bommern  für 2 Millionen Franken. Auch für die Fertigstellung der Flüchtlingsunterkunft sind Investitionen in der Höhe von rund 1.3 Millionen Franken vorgesehen. (kof)

8. Oktober: Budget von Dübendorf mit fünf Millionen im Minus

Das Budget 2025 der Stadt Dübendorf weist bei einem Aufwand von 228,15 Millionen Franken ein Minus von 4,88 Millionen auf. Im Vorjahresbudget haben insbesondere die sprudelnden Grundstückgewinnsteuern für eine positive Prognose gesorgt. Heuer fallen diese deutlich magerer aus. Mit 14 Millionen Franken rechnet der Stadtrat fürs kommende Jahr, was 35 Millionen weniger sind als im Budget 2024.

Deutlich steigt dafür der Aufwand fürs Personal, und zwar um 5,82 Millionen Franken. Ebenso der Sach- und Betriebsaufwand, der gegenüber dem Vorjahresbudget um 4,11 Millionen Franken wächst. Positiver ist hingegen die Prognose beim Steuerertrag, der um 3,3 Millionen höher ausfällt und auf 67,08 Millionen Franken budgetiert ist. Ebenfalls ansteigen soll gemäss den provisorischen Berechnungen des Gemeindeamts der Ressourcenzuschuss, der für das Budget 2025 mit 8,29 Millionen Franken veranschlagt ist.

Für ein besseres Ergebnis im Voranschlag sorgen die Vorfinanzierungen der Schulhäuser Three Point und Birchlen in Höhe von 27,58 Millionen Franken, die bereits im Budget 2024 eingestellt wurden. Damit reduziert sich der Aufwand in der aktuellen Prognose um 17,92 Millionen Franken.

Auch das Rechnungsergebnis fürs laufende Jahr dürfte beim Finanzvorstand nicht für Luftsprünge sorgen. Die Hochrechnung 2024 prognostiziert nämlich ein Minus von 5,01 Millionen Franken anstelle des budgetierten Ertragsüberschusses von einer halben Million. Dieses Ergebnis resultiere primär aus einem höheren Sach- und Betriebsaufwand von 3,75 Millionen Franken und einem um 2,94 Millionen Franken tieferen Steuerertrag.

Trotz dem prognostizierten Minus im Budget 2024 will der Stadtrat den Steuerfuss auf 78 Prozent belassen. Erst im Jahr 2023 wurde der Steuerfuss um 3 Prozentpunkte auf den aktuellen Stand gesenkt. (dam)

8. Oktober: Millionenplus für Volketswil, wenn die Bevölkerung mitspielt

Das Budget 2025 der Politischen Gemeinde Volketswil weist bei einem Aufwand von 87,847 Millionen ein Plus von 3,040 Millionen Franken aus. Der Steuerfuss soll unverändert bei 36 Prozent bleiben. Den Überschuss im Voranschlag erklärt der Gemeinderat unter anderem mit dem Verkauf des gemeindeeigenen Kabelnetzes. Dieser würde einen Reingewinn von 2,850 Millionen Franken in die Kasse spülen, sofern der Souverän dem Verkauf an der Gemeindeversammlung zustimmt.

Ein grosser Betrag fliesst der Gemeinde auch aus dem Finanztopf des Kantons zu. 7,6 Millionen Franken erwarten die hiesigen Behörden als Ausgleichszahlung. Dies, weil in Volketswil die Steuerkraft weiterhin sinkend ist und gemäss Prognose auf 2960 Franken pro Kopf zu liegen kommt. Damit liegt die Gemeinde weit unter dem erwarteten kantonalen Schnitt von 4230 Franken, was sie als Beitragsempfängerin qualifiziert.

Ein gewichtiger Faktor, der in den letzten Jahren jeweils für sprudelnde Einnahmen gesorgt hatte, sind die Grundstückgewinnsteuern. 7 Millionen Franken budgetiert der Gemeinderat für 2025, was eine halbe Million weniger als im letzten Voranschlag ist. Dagegen zeichnen sich bei den ordentlichen Steuern zusätzliche Einnahmen ab. Diese sollen auf 18,3 Millionen steigen, was gegenüber dem Budget 2024 eine Zunahme von rund 600'000 Franken ist.

Bei den Investitionen sind Ausgaben in Höhe von 10,7 Millionen Franken prognostiziert. Verglichen mit dem Vorjahresbudget sind das rund 2,4 Millionen mehr. Hauptgrund für den Anstieg sei die Sanierung der Becken des Schwimmbads Waldacher, heisst es in einer Mitteilung. Im kommenden Jahr sind dafür 3,2 Millionen Franken vorgesehen. Die Stimmberechtigten haben im Juni an der Urne dem Kredit in Höhe von 7,3 Millionen Franken für die Bauarbeiten zugestimmt.

Das Budget 2025 der Politischen Gemeinde mit einem Steuerfuss von 36 Prozent wird dem Souverän an der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember zur Abstimmung unterbreitet. (dam)

7. Oktober: Budget von Mönchaltorf weist ein moderates Defizit aus

Die Gemeinde Mönchaltorf budgetiert für 2025 mit einem Aufwandüberschuss von 326’500 Franken. Der Steuerfuss bleibt bei 108 Prozent. Für das laufende Jahr hatte Mönchaltorf noch mit einem kleinen Plus von 125’600 Franken budgetiert. 2025 rechnet die Gemeinde mit einem tieferen Steuerertrag von knapp 9,5 Millionen Franken und leicht höheren ordentlichen Abschreibungen des Verwaltungsvermögens von 1,6 Millionen.

Die Verschlechterung des Budgets 2025 im Vergleich zum Vorjahr um gut 450’000 Franken stamme primär von der Aufwandseite, teilen die Gemeindebehörden mit: In den Bereichen Bildung (890'000 Franken), Allgemeine Verwaltung (370'000 Franken), Gesundheit (110'000 Franken) und Soziales (56'000 Franken) mussten höhere Aufwendungen budgetiert werden.

In der Investitionsrechnung 2025 sind im Verwaltungsvermögen Ausgaben von 4'152'000 Franken und Einnahmen von 855'000 Franken budgetiert. Die Nettoinvestitionen betragen 3'297'000 Franken.

Die Gemeinde geht mit steigender Bevölkerungszahl von einer weiteren Zunahme der Erträge aus. Die Grundstückgewinnsteuern bleiben eine wichtige Ertragsquelle. An der Gemeindeversammlung vom 2. Dezember werden die Stimmberechtigten über das Budget 2025 befinden. (pd/sco)

4. Oktober: Hittnau rechnet mit einem kleinen Plus

Die Gemeinde Hittnau will auch im nächsten Jahr bei einem Steuerfuss von 113 Prozent bleiben, teilt die Gemeinde mit. Damit sieht die Budgetplanung ein leichtes Plus von 47’100 Franken vor. Dieser Betrag setzt sich aus den Gesamtausgaben von 20’601’900 Franken und Einnahmen von 20’649’000 Franken zusammen.

Im Gegensatz zum Vorjahr hat Hittnau mehr Ausgaben zu tätigen. Auch diese Gemeinde bleibt von den üblichen Mehrkosten, mit welcher auch andere Gemeinden im Oberland rechnen müssen, nicht verschont: steigende Pflegekosten, erhöhte Personalkosten und der Ausbau des Asylwesens.

Erfreulich sei, dass die Gemeinde für nächstes Jahr mit weniger Investitionen zu rechnen hat. Diese verringern sich von 3,2 Millionen Franken vom Vorjahr auf knappe 1,7 Millionen Franken.

Die höchste Investition ist ein Darlehen an die Genossenschaft Alterswohnen Luppmenpark (GAL) und die Beteiligung am Genossenschaftskapital von etwas über einer Million Franken. (mgp)

4. Oktober: Seegräben will die Steuern senken

Die Einwohnerinnen und Einwohner von Seegräben sollen im nächsten Jahr etwas weniger tief ins Portemonnaie greifen müssen. Die Gemeinde plant den Steuerfuss von 113 auf 111 Prozent zu senken. Dies, obwohl mit dem Bau der geplanten Aatalbrücke ein Millionenprojekt in den nächsten Jahren umgesetzt werden soll.

Für das kommende Jahr rechnet Seegräben ausserdem mit insgesamt ausgeglichenen Budget. 22’000 Franken soll das leichte Plus betragen. Dies bei einem Aufwand von 13,15 Millionen Franken. (lel)

3. Oktober: Uster rechnet mit einem Minus und steigenden Schulden

Die Stadt Uster rechnet im kommenden Jahr mit roten Zahlen. Rund 2,5 Millionen Franken soll das Defizit betragen. Dies bei einem Aufwand von 320 Millionen Franken und einem Ertrag von 317,5 Millionen Franken. Der Steuerfuss soll aber auch 2025 bei 112 Prozent in Uster und 108 Prozent in Nänikon verbleiben.

Das Defizit veranlasst die Stadt, künftig den Gürtel enger zu schnallen. Absehbar ist auch, dass auf gewisse Projekte verzichtet werden muss. Welche Vorhaben von den Einsparungen betroffen sind, kann FDP-Stadtrat und Finanzvorsteher Cla Famos zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht sagen.

Bei den Parteien löst die Präsentation des Budgets unterschiedliche Reaktionen aus. Vor allem von bürgerlicher Seite muss der Stadtrat für seine Finanzplanung Kritik einstecken. (lel)

3. Oktober: Egg verringert sein Defizit

Gute Nachricht für Egg: Die Gemeinde kann 2025 ihr Defizit des letzten Jahrs um mehr als die Hälfte verringern. Egg rechnet mit einem Minus von 490’000 Franken – 2024 waren es noch 1,37 Millionen Franken.

Gesamthaft hat die Gemeinde Ausgaben von 59,9 Millionen Franken zu tätigen und will Einnahmen von 59,4 Millionen Franken verbuchen.

Die diesjährigen zusätzlichen Einnahmen sollen durch Steuereinnahmen generiert werden, die etwa 1,6 Millionen Franken ausmachen. Ebenfalls erhält Egg vom Kanton einen höheren Ressourcenausgleich: 420’000 statt 290’000 Franken.

Für die Bildung rechnet Egg mit Mehrkosten von 565’000 Franken. Darunter fallen Personalkosten für Lehrpersonen und solche für die Schulplanung.

Weiterhin Sorgen mache sich die Gemeinde aber über die «ungebremst steigenden Kosten» für die Pflegefinanzierung, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde Egg.

Die Nettoinvestitionen sind für 2025 höher als diejenigen des Vorjahrs. Gesamthaft 8,6 Millionen Franken plant die Gemeinde, die daraus resultieren, dass der Neubau des Regenbeckens Aspholz bei 2,2 Millionen Franken liegt. (mgp)

2. Oktober: Wald rechnet auch dieses Jahr mit einem Plus

Eines schon mal vorweg: Wald rechnet im nächsten Jahr mit einem Gewinn von knapp 300’000 Franken. Insgesamt wird die Gemeinde Wald Ausgaben von 83,6 Millionen Franken tätigen und Einnahmen von 61,5 Millionen Franken verbuchen können. Das ergibt ein Minus von 22 Millionen Franken, die durch Steuereinnahmen ausgeglichen werden müssen.

Der Steuerfuss soll wie letztes Jahr bei 122 Prozent bleiben. Damit würden sich Steuereinnahmen von etwas mehr als 22 Millionen Franken ergeben, was schliesslich einen Gewinn von 297’000 Franken ausmacht. Das sind etwa 172’000 Franken weniger als letztes Jahr.

Im Vergleich zum letzten Jahr rechnet die Gemeinde mit einem grösseren Gesamtaufwand. Das liegt unter anderem an den Schulkosten. Nicht nur der Teuerungsausgleich hat die Mehrkosten erhöht, auch neue Klassen, wie etwa Sonderklassen, sowie das Personal, das neu eingestellt werden muss.

Für das nächste Jahr stehen Investitionen in Höhe von 13,7 Millionen Franken an. Darunter fallen die Sanierung der bestehenden Bauten der Schulanlage Laupen in Höhe von 4 Millionen Franken, der Pumptrack-Skatepark mit etwa 600’000 Franken und verschiedene infrastrukturelle Sanierungen und Unterhaltsarbeiten.

Mit dem gleichbleibendem Steuerfuss vermag die Gemeinde noch eine vierte Tranche der Vorfinanzierung der Erweiterung und Sanierung des Schulhauses Laupen von einer Million Franken einzustellen – damit wären Ende 2025 7 Millionen Franken für die Vorfinanzierung angespart.

Vom Kanton wird Wald voraussichtlich eine Finanzausgleichszahlung in Höhe von 28,1 Millionen Franken erhalten – das sind knapp 167’000 Franken mehr als im Vorjahr. (mgp)

30. September: Rüti rechnet mit einem Minus von 3,7 Millionen Franken

Im letzten Jahr konnte Rüti noch mit einem kleinen Plus von 145’800 Franken abschliessen. In der Budgetplanung für 2025 rechnet die Gemeinde nun mit einem Aufwandsüberschuss von 3,7 Millionen Franken, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Der Gesamtaufwand liegt bei 159’854’400 Franken und der Gesamtertrag beträgt 156’130’400 Franken. Der Steuerfuss soll dennoch unverändert bei 119 Prozent bleiben.

Das budgetierte Minus wird unter anderem mit einem steigenden Personalaufwand von 900'000 Franken im Ressort Bildung begründet. Hier würde es beispielsweise zusätzliche Unterstützung für Schüler mit besonderen Bedürfnissen brauchen. Dazu kämen steigende Lohnkosten für kantonal angestellte Lehrpersonen in der Höhe von etwa 400'000 Franken.

Insgesamt würden die Ausgaben um 2,5 Millionen Franken steigen, dies neben der Bildung vor allem in den Bereichen der Ergänzungsleistungen und der Pflegefinanzierung. In der Betreuung von Asylbewerbern gäbe es einen Mehraufwand von 400'000 Franken. Dieser sei auf das höhere Aufnahmekontingent zurückzuführen. Geplante Lohnerhöhungen, eine Teuerungszulage von 1,2 Prozent und die nötige Schaffung zusätzlicher Stellen in den Abteilungen Bau, Gesellschaft und Sicherheit würden die Kosten weiter erhöhen.

Im Budget 2024 seien einmalige Erträge von Rückerstattungen aus Vorsorgetaxen und Buchwerterfolge in der Höhe von insgesamt 2,9 Millionen Franken geplant gewesen, welche im Budget 2025 entfallen würden. Durch die Senkung des Steuerfusses im Jahr 2023 und die überdurchschnittlich wachsende eigene Steuerkraft im Vergleich zum kantonalen Durchschnitt sinke der Beitrag aus dem Ressourcenausgleich. Bei den Steuererträgen erwartet die Gemeinde eine Zunahme von 600'000 Franken.

Die Nettoinvestitionsausgaben von 23 Millionen Franken und 1,6 Millionen Franken im Finanzvermögen seien auf den Erweiterungsbau des Schulhauses Alpenblick, die Umsetzung des Wärmeverbundes und die Entwicklung des ersten Teils auf der Schützenwiese zurückzuführen. (alk)

25. September: In Wetzikon stehen grosse Investitionen an

Das Budget der Stadt Wetzikon für das Jahr 2025 schliesst bei einem Aufwand von 321,4 Millionen und einem Ertrag von 333,5 Millionen mit einem Plus von gut 12,1 Millionen Franken. Der Stadtrat beantragt dem Parlament, den Steuerfuss unverändert auf 119 Prozent festzulegen.

Der ausserordentliche Ertragsüberschuss ist gemäss einer Mitteilung der Stadt auf den Einmaleffekt bei der Rückerstattung der Versorgertaxen von mutmasslich rund 9,6 Millionen Franken zurückzuführen. Zum anderen bestehen im Verwaltungsvermögen rekordhohe Investitionen von rund 77,3 Millionen Franken.

Davon entfallen 50,1 Millionen auf den Steuerhaushalt, darunter das Schulhaus Walenbach für 18 Millionen, die Beteiligung an der Fernwärme Wetzikon AG in Höhe von 12 Millionen und den Neubau des Feuerwehrgebäudes für 3,3 Millionen Franken.

Es ist laut der Mitteilung eines der finanzpolitischen Ziele des Stadtrats, grosse Investitionsvorhaben zu realisieren. «Wir haben den städtischen Finanzhaushalt in den vergangenen Jahren fit gemacht für die anstehende Zeit des Investierens», lässt sich Sandra Elliscasis (FDP), Stadträtin Finanzen und Immobilien, zitieren.

Die Gesamtaufwendungen im Steuerhaushalt nehmen weiterhin zu. Hier wird das vom Parlament am 11. März überwiesene Postulat «Leistungsüberprüfung Stadt Wetzikon» gemäss dem Stadtrat neue Massstäbe setzen. Die Exekutive wird dem Parlament im November 2024 darüber Bericht erstatten. (bes)

25. September: Liegenschaftenverkauf bessert Weisslinger Budget auf

Der Weisslinger Gemeinderat hat zuhanden der Gemeindeversammlung das Budget 2025 verabschiedet.

Dieses weist gemäss einer Mitteilung einen Ertrag 31,5 Millionen und Ausgaben von 25,1 Millionen Franken aus, was einen Ertragsüberschuss von 6,4 Millionen Franken ergibt. Der Überschuss resultiert aus dem Verkauf von vier Liegenschaften im Zusammenhang mit dem Bau des neuen Kindergartens.

Ohne diese ausserordentlichen Einnahmen ergibt sich laut der Mitteilung ein Ertragsüberschuss von 340’000 Franken aus operativer Tätigkeit. Für 2025 sind Investitionen von rund 5 Millionen vorgesehen. Der Steuerfuss verbleibt voraussichtlich bei 116 Prozent. (bes)

25. September: Fischenthal will erneut für Schulraum sparen

Das Budget 2025 der Gemeinde Fischenthal weist bei einem Aufwand von 24,4 Millionen und einem Ertrag von 24,75 Millionen einen Ertragsüberschuss von 367’200 Franken aus. Dies bei einem Steuerfuss von 122 Prozent.

Wie im Vorjahr soll der gesamte budgetierte Ertragsüberschuss in die Vorfinanzierung für die notwendige Anpassung und Modernisierung des Schulraums fliessen. Die Gemeindeversammlung wird am 3. Dezember über das Budget abstimmen. (bes)

16. September: Wildberg rechnet mit Minus und will Altlasten vor Fusion bereinigen

Der Wildberger Gemeinderat rechnet im kommenden Jahr mit einem Minus von knapp 560'000 Franken, dies bei Ausgaben von rund 8 Millionen Franken und Einnahmen von etwa 7,4 Millionen.

Die grossen Differenzen im Budget fallen laut Finanzvorstand Thomas Kupper (parteilos) in den Bereichen Allgemeine Verwaltung, Soziale Sicherheit und Finanzen und Steuern an.

«In der Verwaltung möchte der Gemeinderat neu eine Stelle im Bauamt besetzen», erklärt er. «Wir haben bemerkt, dass die Zusammenarbeit mit unserem Gemeindeingenieur nicht funktioniert, wie sie sollte.» Zudem seien Altlasten aufgetaucht, die vor einer möglichen Fusion bereinigt werden müssten.

«Ebenso müssen zusätzliche Arbeiten, welche der Kanton fordert, mit externen Springern erledigt werden, was Mehrkosten generiert», erläutert der Finanzvorstand.

Auch im Bereich Soziales rechnet Wildberg mit Mehrkosten in der Sozialhilfe und im Asylwesen. Auf der Gegenseite geht der Gemeinderat jedoch von höheren Steuereinnahmen und höheren Grundstückgewinnsteuern aus. Über das Budget 2025 wird die Wildberger Gemeindeversammlung im Dezember entscheiden. (bes)

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