Die Tribüne im Stadthaus Uster war rappelvoll
Politik hautnah erleben
Rund 100 Menschen sitzen im Zuschauerraum des Stadthauses. Einige wollen bald eingebürgert werden. Andere sind wegen der neuen Personalverordnung für städtische Angestellte im Saal.
Erstaunlich viele Menschen stehen im Foyer des Stadthauses und warten auf Einlass zur Gemeinderatssitzung vom Montagabend. Rund 40 davon wollen sich einbürgern lassen. Wer in Uster den Schweizer Pass beantragt, muss mindestens einmal im Parlament gewesen sein und mitverfolgen, wie direkte Demokratie funktioniert.
Sara Addario ist mit ihrem Mann und ihrer Tochter da. «Ich bin Seconda und hier in der Schweiz geboren und aufgewachsen», sagt sie. Deswegen sei es nun an der Zeit, sich hier einbürgern zu lassen. «Den italienischen Pass muss ich deswegen zum Glück nicht abgeben.»




