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Erste Abstimmung über die Fusion von Pfäffikon und Wildberg steht an

Es geht weiter: 2025 wird es zwei Grundsatzabstimmungen in Bezug auf die Fusion geben – aber nur wenn Wildberg nicht frühzeitig Nein sagt.

Aus zwei mach eins? Im kommenden Jahr stehen die nächsten Entscheidungen an.

Fotos: Seraina Boner/Simon Grässle

Erste Abstimmung über die Fusion von Pfäffikon und Wildberg steht an

Im Februar 2025

Die Gemeinderäte von Pfäffikon und Wildberg haben den nächsten Schritt in Richtung Fusion festgelegt. Nächstes Jahr soll in beiden Gemeinden eine Grundsatzabstimmung stattfinden – aber nicht gleichzeitig.

Seit Juli ist klar: Pfäffikon und Wildberg streben eine Fusion an, wobei Wildberg Teil der Gemeinde Pfäffikon werden soll. Das Feedback aus der Bevölkerung an den Informationsveranstaltungen sei positiv gewesen, heisst es in einer aktuellen Mitteilung. «Darum haben die beiden Gemeinderäte entschieden, in einem nächsten Schritt eine Grundsatzabstimmung über den geplanten Zusammenschluss durchzuführen.»

Damit wollen die Gemeinderäte die grundlegende Haltung der Bevölkerung zur Fusion ermitteln, bevor weitere umfangreiche Abklärungen und aufwendige Vorarbeiten im Hinblick auf einen möglichen Zusammenschluss angegangen werden.

Zwei separate Termine

Die Grundsatzabstimmungen finden in Wildberg am 9. Februar und in Pfäffikon am 18. Mai 2025 statt. Wobei die Aufteilung auf zwei Termine einen einfachen Grund hat: «Wir hoffen, in Wildberg mit einem starken Ja ein Zeichen zu setzen und die Pfäffiker damit vollends von uns überzeugen zu können», sagt Wildbergs Vizepräsident Thomas Kupper (parteilos).

Denn die Wildberger sind diesbezüglich den Pfäffikern schon etwas voraus, bereits im Herbst 2023 haben sie an der Urne das grundsätzliche Interesse an einer Fusion bekundet. «An der Informationsveranstaltung im September fanden sich in Pfäffikon lediglich rund 50 Personen ein – die Hälfte davon Wildberger», sagt Kupper. «Das zeigt, dass wir die Pfäffiker Bevölkerung noch etwas stärker abholen müssen.»

Nach wie vor viele offene Fragen

Sagen die Stimmberechtigten der beiden Gemeinden Ja, erhalten die Gemeinderäte die Legitimation, die Prüfung der Fusion weiter voranzutreiben. Bei einem Nein werden die Abklärungen hingegen beendet. «Dies gilt allerdings nur für die Abklärungen mit Pfäffikon», sagt Thomas Kupper. Wie genau der weitere Fahrplan bei einem Nein sein wird, kann er nicht sagen. «Geschweige denn überhaupt daran denken», meint er lachend.

Denn auch bei der Wildberger Bevölkerung kann man nicht einfach von einem Ja ausgehen. «Es besteht eine Unsicherheit in der Gemeinde: Die einen zieht es nach Pfäffikon, die anderen eher ins Tösstal.»

So gebe es auch noch viele Fragen zu klären. Etwa wie die heutige Zusammenarbeit mit den diversen Nachbargemeinden bei einer Fusion mit Pfäffikon weitergehen soll – oder eben nicht. Zu einer dieser Fragen wird es am 4. Dezember Neues zu hören geben. Dann findet in Wildberg eine Informationsveranstaltung in Bezug auf die allfällige Zusammenlegung der Schulen statt.

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