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SP Wetzikon will Stromzulage – und reicht deshalb Petition ein

Mit einer Petition an den Stadtrat verlangt die SP Wetzikon finanzielle Unterstützung, um die hohen Stromrechnungen bezahlen zu können.

Die SP Wetzikon übergibt Stadtpräsident Pascal Bassu ihre Petition.

Foto: PD

SP Wetzikon will Stromzulage – und reicht deshalb Petition ein

Unterstützung für Haushalte gefordert

Die SP Wetzikon fordert eine Stromzulage für einkommensschwache Haushalte. Mit einer Petition an den Stadtrat verlangt die Partei finanzielle Unterstützung, um die hohen Stromrechnungen bezahlen zu können.

Die SP Wetzikon hat am Mittwochabend dem Stadtrat eine Petition für eine Stromzulage überreicht. Die Petition fordert, dass Wetziker Haushalte einkommensabhängig finanzielle Unterstützung erhalten sollen, um die hohen Stromrechnungen bezahlen zu können. So müssen die Wetzikerinnen und Wetziker im kantonalen Vergleich am meisten für Strom bezahlen: 36 Rappen pro Kilowattstunde.

Saamel Lohrer, Co-Präsident der SP Wetzikon, betonte bei der Übergabe, dass die Bevölkerung nicht für die Fehler der Politik bezahlen dürfe. Die Gemeinde müsse eine Politik machen, die das Leben der Wetziker konkret verbessert.

Zeitnahe Umsetzung erwartet

Die SP regt an, dass der Stadtrat seine Strombeschaffungsstrategie ändert. Lohrer mahnt jedoch, dass die Stromrechnungen jetzt bezahlt werden müssen und die Probleme der Menschen nicht erst in zwei bis drei Jahren gelöst werden dürfen.

Die SP Wetzikon erwartet nun vom Stadtrat einen baldigen Umsetzungsvorschlag. Bereits im Dezember soll das Parlament über die Stromzulage abstimmen können. Die Budgetdebatte im Dezember sei der richtige Zeitpunkt dafür. Lohrer ist überzeugt, dass das Geld für eine Stromzulage vorhanden ist und eingesetzt werden muss, um der Bevölkerung zu helfen.

Es wird spannend sein, zu sehen, wie das Parlament entscheidet. Denn bereits Anfang September hatte Stadtpräsident Pascal Bassu (SP) erklärt, dass der Stadtrat von einer Entlastung der Bevölkerung absehe. Diese hatte damals schon die SP/AW-Fraktion gefordert.

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