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Das sind die Wahlempfehlungen der Ortsparteien in Pfäffikon

Nur zwei der fünf Kandidierenden für das Schulpräsidium in Pfäffikon gehören einer Partei an. Nun haben alle restlichen Ortsparteien ihre Favoriten bekannt gegeben.

Bereits hängen die ersten Wahlplakate in der Gemeinde.

Fotos: Simon Grässle

Das sind die Wahlempfehlungen der Ortsparteien in Pfäffikon

Ersatzwahl Schulpräsidium

Am 24. November findet der erste Wahlgang für das vakante Schulpräsidium in Pfäffikon statt. Die Präferenzen der Ortsparteien geben aber kaum Hinweise auf das zu erwartende Resultat.

Im Mai gab Hanspeter Hugentobler (EVP) seinen Rücktritt als Schulpräsident bekannt. Ende November treten fünf Kandidierende zu den Ersatzwahlen an – drei Parteilose, eine FDP-Frau und eine Vertreterin der Grünen.

Mittlerweile haben alle Ortsparteien ihre Hearings durchgeführt und können ihre Favoritinnen präsentieren. «Favoritinnen» deshalb, weil Martin Wirth (parteilos), der einzige Mann, der den Sitz für sich gewinnen will, auch als Einziger keine Partei von sich überzeugen konnte.

Ursprünglich hatte sich Wirth, der just mit seiner Kandidatur mit den Pfäffiker Grünen gebrochen hatte, erhofft, mit einer anderen Partei im Rücken zur Wahl zu schreiten. Diese Suche verlief somit erfolglos.

Altbewährt vs. frischer Wind

Der Fächer der Wahlempfehlungen ist derweil weit geöffnet. Dass die Grünen ihre eigene Kandidatin Claudia Knecht unterstützen, ist selbstredend. Aber nur die amtierende Vizepräsidentin der Schulpflege, Nicole Keller-Hochuli (FDP), schaffte es, mehr als die eigene Partei von sich zu überzeugen.

Auch die Pfäffiker SP stellt sich hinter Keller-Hochuli, wie sie bereits Anfang September kommuniziert hatte. Dies, nachdem SP- und Schulpflegemitglied Reha Özkarakas erwogen hatte, selbst für das Präsidium zu kandidieren, jedoch zum Schluss kam, dass das Amt zu zeitaufwendig gewesen wäre.

Die GLP stellt sich derweil hinter Daniela Hänni (parteilos), um einen Neustart in der Schule Pfäffikon zu ermöglichen. «Es braucht frischen Wind, um zahlreiche angestrebte Verbesserungen im Bereich der Kommunikation und der Organisation zu erreichen», schreibt die GLP.

Stimmfreigabe wegen Uneinigkeiten

Die Pfäffiker EVP hatte nach dem überraschenden Rücktritt von Hanspeter Hugentobler keinen neuen Kandidaten gestellt. Damit wird sie ihren zweiten Sitz im Gemeinderat auf jeden Fall verlieren.

Für die Ersatzwahlen im November hat sie Stimmfreigabe beschlossen. Man habe sich nicht auf eine Kandidatin festlegen können, weil das Amt des Schulpräsidiums auch an das Amt als Gemeinderat gekoppelt ist, heisst es in einer aktuellen Mitteilung. «So gewichteten die EVP-Mitglieder die schulpolitische (Führungs-)Erfahrung und die politische Ausgewogenheit im Gemeinderat unterschiedlich – je nach Priorisierung sehen sie Andrea Di Biase, Nicole Keller-Hochuli oder Claudia Knecht im Amt als neue Schulpräsidentin.»

Die SVP teilt mit, dass sie die amtierende Schulpflegerin Andrea Di Biase (parteilos) als am besten geeignete Kandidatin sehen und sie im ersten Wahlgang unterstützen werden. Damit deutet die Partei bereits an, was wohl die meisten denken: Bei nur einem Wahlgang wird es bei dieser Ausgangslage nicht bleiben. Ein zweiter Wahlgang würde am 9. Februar 2025 anstehen.

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