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Trotz Millionenprojekt Aatalbrücke: Seegräben will die Steuern senken

In Seegräben soll der Steuerfuss von 113 auf 111 Prozent sinken. Der Gemeinderat möchte diesen längerfrisitig beibehalten, trotz teurem Grossprojekt.

Trotz Millionenprojekt Aatalbrücke: Seegräben will die Steuern senken

Um 2 Prozentpunkte

In Seegräben soll der Steuerfuss von 113 auf 111 Prozent sinken. Der Gemeinderat möchte diesen längerfristig beibehalten, trotz teurem Grossprojekt.

Die Seegräbnerinnen und Seegräbner sollen künftig weniger Steuern zahlen. Das geht aus dem kürzlich veröffentlichten Budget 2025 hervor. «Die aktuelle Finanzsituation erlaubt es, den Steuerfuss um 2 Prozentpunkte zu senken. Entsprechend schlägt der Gemeinderat der Gemeindeversammlung einen neuen Steuerfuss von 111 Prozent vor», heisst es in der Medienmitteilung.

In den kommenden Jahren steht in der Gemeinde mit dem Bau der Aatalbrücke ein teures Projekt an. Im letzten Dezember hat die Gemeindeversammlung einen Projektierungskredit von 220’000 Franken bewilligt, die Gesamtkosten betragen zwischen 6,9 und 7,5 Millionen Franken. Ein Teil davon übernimmt der Bund, für die restliche Finanzierung muss die Gemeinde besorgt sein. Die Realisation wäre 2027 geplant.

Finanzierung kommt vors Volk

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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