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SP Uster wird neu durch ein Co-Präsidium geführt

Die SP Uster hat Karin Niedermann und Anja Gada als neue Co-Präsidentinnen gewählt. Das generationsübergreifende Duo will in der Partei neue Akzente setzen.

(v.l.n.r.) Nina Nussbaumer, Anja Gada, Karin Niedermann und Reto Büsser. Gada und Niedermann sind neu Co-Präsidentinnen.

Foto: Monika Fitze

SP Uster wird neu durch ein Co-Präsidium geführt

Neue Parteiführung

Die SP Uster hat das Präsidium neu gewählt: Die ehemalige Gemeinderätin Karin Niedermann und Anja Gada wollen als Führungsduo neue Akzente setzen.

Ein generationsübergreifendes Duo wird die Nachfolge von Marco Zarotti bei der SP Uster übernehmen: die 60-jährige Karin Niedermann und die 22-jährige Anja Gada. An einer ausserordentlichen Generalversammlung sind die beiden Mitglieder ins Präsidium gewählt worden, wie die Partei mitteilt.

Karin Niedermann ist Physiotherapeutin und Professorin an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW).

Von 2014 bis 2024 war sie Mitglied im Gemeinderat und im Amtsjahr 2020/2021 Präsidentin des Gemeinderats. Sie war im April mit der Begründung zurückgetreten, sich neuen Aufgaben widmen zu wollen.

Anja Gada arbeitet als Kampagnenleiterin bei der SP Kanton Zürich und studiert an der Universität Zürich Geschichte und Geografie.

SP will jüngere Generation ansprechen

Die beiden Gewählten wollen die Partei öffnen und soziale sowie ökologische Themen vorantreiben. «Uster soll nicht nur eine Stadt zum Wohnen, sondern eine zum Leben sein. Dafür braucht es insbesondere bezahlbare Wohnungen, grössere Unterstützung bei der externen Kinderbetreuung und mehr Grün- und Freiräume in der Stadt», lässt sich Gada zitieren.

Dabei sei der Einbezug der Bevölkerung wichtig. «Politische Erfolge werden nicht nur innerhalb der Partei oder in Parlamenten, sondern vor allem gemeinsam mit der Bevölkerung erreicht», so Niedermann.

Die Präsidentinnen sehen in ihrem Altersunterschied eine Chance, verschiedene Perspektiven in die Parteiarbeit einzubringen und betonen in der Mitteilung, dass ein intergenerationelles Co-Präsidium eine grosse Chance darstelle und vielfältigere Perspektiven ermögliche.

Neben dem neuen Präsidium ist auch der Vorstand verstärkt worden. Neu wurden SP-Gemeinderätin Nina Nussbaumer sowie Kassier Reto Büsser in den Vorstand gewählt. Die SP Uster stelle sich damit breiter auf und hoffe, unterschiedliche Generationen anzusprechen.

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