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Der Wetziker Bushof soll an bisherigen Standorten bleiben

Wetzikon soll gleich zwei neue Parks erhalten, am Bahnhof und an der Binzackerstrasse. Dafür bleiben die Busse dort, wo sie schon heute stehen.

Der Bushof am Bahnhof Wetzikon bleibt, wo er ist, wird aber neu gestaltet.

Archivfoto: Nicolas Zonvi

Der Wetziker Bushof soll an bisherigen Standorten bleiben

Aus Park + Ride wird ein Park

Die Würfel sind gefallen: Der Bushof am Bahnhof Wetzikon bleibt wo er ist. Das Parlament hat am Montag einen Zusatzkredit für die Planung gesprochen.

Nun ist klar: Der Bushof Wetzikon soll am heutigen Standort bei der Post bleiben. Die Kanten für ­Busse in Richtung Gossau, Grüningen/Oetwil und Bubikon werden an der Guyer-Zeller-Strasse platziert. Im Rahmen der Erarbeitung des Masterplans in Unterwetzikon wurde geprüft, ob der Bushof an die Stelle des Park and Ride verschoben werden soll. Diese Variante ist nun vom Tisch. Stattdessen wird statt des Parkplatzes ein Bahnhofpark für Fussgänger vorgesehen.

Neues Quartier beim Bahnhof

Vor allem weil die Planung so lange zweigleisig lief, kommt die Erarbeitung des Masterplans teurer zu stehen. Gestern hat das Parlament einen Zusatzkredit von 450’000 Franken bewilligt. Damit kann das Grossprojekt weiterverfolgt und 2025 an die Urne gebracht werden.

Ohne Gegenstimmen passierte der Gestaltungsplan Pestalozzistrasse. Das Areal gegenüber des Bahnhofs wird zu einem Wohnquartier umgebaut. Die SP zog ihre spät eingebrachten Änderungsanträge zurück.

Ein weiterer Park

Ein weiterer Stadtpark dürfte an der Binzackerstrasse entstehen. Eine Motion, die das fordert, ist vom Parlament knapp angenommen worden. Der Stadtrat ist gewillt, die Planung für diesen Park zügig an die Hand zu nehmen.

Zudem prüft der Stadtrat, wie die Bushäuschen an der Bahnhofstrasse attraktiver gestaltet werden könnten. In einem Postulat werden eine Dachbegrünung, Holzbänke oder Kunstinstallationen angeregt.

Gegen Windrad-Initiative

Eine lange Debatte gab es zur SVP-Volksinitiative für einen Mindestabstand von 1000 Metern zu Windrädern zu Siedlungen. Das Parlament sprach sich dafür aus, dass die Initiative zur Abstimmung kommt. Gleichzeitig empfiehlt sie den Stimmbürgern jedoch, diese abzulehnen. Ausführlicher Bericht folgt.

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