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Politik

Bürger von Zell wünschen sich Tempo 30 – doch es braucht Geduld

In Langenhard und Kollbrunn fordern Bürgerinnen verkehrsberuhigende Massnahmen. Auf Fortschritte warten sie bislang vergeblich.

Bürger von Zell wünschen sich Tempo 30 – doch es braucht Geduld

Verkehrsberuhigung im Tösstal

Der Gemeinderat von Zell muss sich mit Tempo 30 befassen. Zwei Einwohnerinnen haben voneinander unabhängig den Stein ins Rollen gebracht – beide mit breiter Unterstützung. Getan hat sich seither wenig.

Gleich von mehreren Seiten wurden in der Gemeinde Zell jüngst Rufe nach verkehrsberuhigenden Massnahmen laut. Einer der Schauplätze: Unterlangenhard.

Die Langenhardstrasse sei «eine absolute Rennstrecke»– so begründete Anwohnerin Charlotte Joss Ende Juni ihr Anliegen, auf ebendieser Strasse die Einführung von Tempo 30 und weiteren Massnahmen zur Verkehrsberuhigung zu prüfen.

Im Vorfeld der Gemeindeversammlung hatte sie dem Gemeinderat eine Anfrage zukommen lassen, die um mehrere Unterschriften aus der Rikemer Aussenwacht ergänzt war. Nicht nur Tempo 50, sondern auch die «häufige und zum Teil massive Überschreitung der vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit» gefährdeten die Sicherheit der Kinder im Ort.

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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