Kein Kandidat schafft den Einzug in den Gemeinderat Zell
Nachfolge von FDP-Finanzvorsteher
Noch konnte niemand jubeln: Keiner der drei Kandidaten für den freien Gemeinderatssitz in Zell erreicht das absolute Mehr. Es braucht einen zweiten Wahlgang.
Drei Kandidierende haben sich für den freigewordenen Sitz im Gemeinderat von Zell in Stellung gebracht. Neben Noël Kurzen von der GLP und Corinne Pfister (parteilos/BGV) mit Ralf «Jimmy» Weiss (SVP) auch ein politisch bisher unbeschriebenes Blatt.
Jetzt ist klar: Keiner der drei potenziellen Nachfolger von Stefan Deinböck (FDP) schafft auf Anhieb den Sprung ins Gremium.
Das beste Resultat erzielte Ralf «Jimmy» Weiss mit 612 Stimmen. Das absolute Mehr verpasste er um 165 Stimmen. Noël Kurzen kam auf 526, Corinne Pfister auf 397 Stimmen. Die Stimmbeteiligung lag bei 38,4 Prozent. Die Entscheidung, wer künftig den freien Stuhl im Gemeinderatszimmer wärmt, fällt demnach im zweiten Wahlgang. Dieser findet am 24. November statt.
Finanzvorsteher Stefan Deinböck (FDP), hatte nach seinem Umzug vom Bezirksrat Winterthur die Erlaubnis erhalten, bis Ende der Legislatur 2026 weiter zu politisieren. Später entschloss er sich, dennoch vorzeitig zurückzutreten.
