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Politik

Dübendorf sagt Ja zu Patrouillen in heiklen Gebieten

Die Abstimmung über regelmässige Kontrollrundgänge in Dübendorf war eine klare Sache.

Die Patrouille der SIP Dübi wird ab dem nächsten Jahr fester Bestandteil des städtischen Services.

Foto: David Marti

Dübendorf sagt Ja zu Patrouillen in heiklen Gebieten

Sicherheitsbedürfnis in der Stadt

Grünes Licht für die SIP in Dübendorf. Die Bevölkerung hat die Patrouillen für mehr Sicherheit und Ordnung an der Urne abgesegnet.

Die Dübendorfer Bevölkerung hat an der Urne entschieden, dass die SIP (Sicherheit, Intervention, Prävention) Dübi vom Pilotprojekt zum Regelbetrieb überführt wird. Rund 69 Prozent der Stimmberechtigen waren dafür, bei einer Stimmbeteiligung von rund 38 Prozent.

Das Resultat ist wenig überraschend – im Vorfeld hatte von den Ortsparteien einzig die SVP für ein Nein plädiert. Die SIP-Patrouillen sollen mit ihren Einsätzen zur Konfliktschlichtung beitragen, bei Streit vermitteln und bei Lärm sowie Littering intervenieren.

Von den Behörden wurden insbesondere die Schulareale und der Bahnhof Stettbach als neuralgische Gebiete genannt. Bis zu zwei Teams mit je zwei Personen werden nun von Donnerstag bis Sonntag unterwegs sein.

Von der SIP Züri bis Dübi

Schon von 2013 bis 2015 hatte die Stadt Dübendorf mit SIP Züri einen Pilotversuch unternommen. Bis 2020 leistete diese wöchentliche Einsätze in Dübendorf, aufgrund einer jährlichen Leistungsvereinbarung. Die SIP Züri hatte danach aufgrund knapper Ressourcen ihr Mandat nicht weiter verlängern können, daher entschied sich der Stadtrat für den Pilotversuch einer eigenen SIP Dübi von 2021-2023.

Mit der Annahme des Regelbetriebs erfolgt nun die Umsetzung ab dem 1. Januar 2025, was jährlich wiederkehrende Kosten von 200'500 Franken mit sich ziehen wird.

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