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Wila will Ägetswilerbach neuen Lauf verpassen

Das Tössprojekt ist auf Eis gelegt. Das hindert den Wilemer Gemeinderat nicht daran, seine eigenen Pläne zu verfolgen.

Wila will Ägetswilerbach neuen Lauf verpassen

Zwei Projekte in einem

Das Tössprojekt ist auf Eis gelegt. Trotzdem soll das Vorhaben für den Ägetswilerbach weitergehen – und gleichzeitig ein Strassenprojekt ermöglichen.

Bei den grossen Plänen, die der Kanton für die Töss in Wila hatte, spielte er noch eine Nebenrolle. Jetzt macht ihn der Gemeinderat zum Protagonisten eines neuen Projekts. Die Rede ist vom Ägetswilerbach, der entlang der gleichnamigen Strasse und durchs Gelände der Sägerei Bachmann fliesst. Etwas unterhalb davon, auf Höhe des Sportplatzes Schochen, mündet er schliesslich in die Töss.

Das soll sich ändern. Denn der Gemeinderat plant, den Bach umzuleiten. Den neuen Lauf sieht er entlang dem grossen Feld bis in den Auenwald Würbel vor. Die Idee ist nicht neu. War sie doch schon Teil des sistierten Revitalisierungsprojekts für die Töss.

Heute ist die Töss begradigt und kanalisiert. Die Verbauungen haben der Natur geschadet und sie schützen Wila nicht genügend vor Hochwasser.
So könnte die naturnah gestaltete Töss aussehen. Die revitalisierte Töss schützt Wila besser vor Hochwasser, ist wertvoll für Mensch und Natur.

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Das Tössprojekt ist zwar auf Eis gelegt, die Umlegung des Ägetswilerbachs soll aber trotzdem kommen. Quelle: Awel/Gleis 2 Illustration

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