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Petition gegen Windkraftanlage in Bubikon gestartet

Gemäss der IG Hombergchropf würde die geplante Windkraftanlage rund sechsmal so hoch wie die Bubiker Kirche sein. Dagegen wehrt sie sich.

Gemäss der IG Hombergchropf würde die geplante Windkraftanlage rund sechsmal so hoch wie die Bubiker Kirche sein. (Archiv)

Foto: Monika Cadosch

Petition gegen Windkraftanlage in Bubikon gestartet

Sorge um den Hombergchropf

Nun ist die Bevölkerung gefragt: Die neue IG Hombergchropf sammelt Unterschriften gegen den Bau einer Windkraftanlage in Bubikon.

Der Hombergchropf in Bubikon ist gemäss den Plänen des Kantons eines von drei möglichen Eignungsgebieten in der Region Oberland. Bereits hat der Bubiker Gemeinderat verlauten lassen, dass er sich gegen diese Pläne zur Wehr setzen wird.

Nun hat sich die neue IG Hombergchropf gebildet. Sie sammelt Unterschriften, um ihrer Petition «Nein zur 220 Meter hohen Windkraftanlage am Hombergchropf in Bubikon» Gewicht zu verleihen.

13 Prozent Waldfläche

«Dass wir in unserer Gemeinde, trotz der weitgehenden Kultivierung durch den Menschen, immer noch namhafte Reste unserer Urlandschaft besitzen, bedeutet für uns weiterhin eine ernste Verpflichtung, ihr Sorge zu tragen», heisst es auf dem Bogen.

Bubikon sei eine der waldärmsten Gemeinden im Kanton Zürich mit lediglich 13 Prozent Wald in der Gesamtfläche. Der Bau der Windkraftanlage würde eine Waldrodung und Vollversiegelung von rund 500 Quadratmetern zur Folge haben.

Frist bis Ende Oktober

Zudem sei der Hombergchropf als rundgeschliffener Molassehügel im Geologischen Inventar des Kantons Zürich aufgeführt, mit der eingetragenen Massnahme «keine Abtragungen». Auch sei er das nördliche Ende eines Wildtierkorridors, der wesentlich beeinträchtigt würde.

Noch bis zum 25. Oktober kann die Petition unterzeichnet werden. Dann wird sie beim Amt für Raumentwicklung eingereicht. Bis zum 31. Oktober läuft die öffentliche Mitwirkung, bei der alle Interessierten auch individuelle Stellungnahmen an das Amt einsenden können.   

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