Mögliche Konsequenzen? So kann die Politik in Uster reagieren
Trinkwasserdebakel
In Uster wird nun auch die Politik aktiv und will die Geschehnisse um das verunreinigte Trinkwasser aufarbeiten. Der zuständige Kommissionspräsident erklärt den Ablauf.
Am Mittwoch hat sich auch die Politik in die Diskussion um das verschmutzte Trinkwasser in Uster eingeschaltet. Seit Montag ist das Wasser in ganz Uster zwar wieder trinkbar, doch die Interfraktionelle Kommission fordert parteiübergreifend eine Aufarbeitung der Geschehnisse der vergangenen Tage. Die Kommunikation sei zu spät erfolgt, ungenügend gewesen und habe für Verwirrung gesorgt. Für einen nächsten Fall müssten nun Lehren gezogen werden.
Da das Ustermer Parlament über keine Geschäftsprüfungskommission verfügt, ist die Kommission für öffentliche Dienste und Sicherheit (KÖS) für die Aufarbeitung zuständig. «Wir wollen eine Aufklärung der Geschehnisse», sagt Kommissionspräsident Matthias Bickel (FDP). Es gehe unter anderem darum, zu klären, ob für die Kommunikation die Aktivierung der Notfall-App Alertswiss oder eine Information über andere Kanäle nicht in Betracht gezogen worden sei.
Die nächste Kommissionssitzung findet bereits am kommenden Montag statt. Dann werden die zuständigen Vertreter von Stadtrat und Energie Uster AG über ihre ersten Erkenntnisse berichten. Allerdings seien noch keine kurzfristigen Antworten für die Öffentlichkeit zu erwarten.

