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Stadt Wetzikon rüstet 1680 Strassenlaternen um

Auf Wetzikons Strassen sind bald Arbeiter mit einer Hebebühne unterwegs. Sie ersetzen die bestehenden Leuchten.

In den kommenden Monaten werden die 1680 Strassenlaternen in Wetzikon umgerüstet.

Foto: Jan Gubser

Stadt Wetzikon rüstet 1680 Strassenlaternen um

Neue Beleuchtung

Am 12. August starten die Arbeiten für eine neue LED-Strassenbeleuchtung in Wetzikon. Dadurch soll vor allem Energie gespart werden.

Nächsten Montag beginnen auf den kommunalen Strassen Wetzikons die Arbeiten an den Laternen. Davon gibt es in der Stadt gut 1680 Stück. Während ungefähr dreier Monate werden diese durch sogenannte intelligente LED-Leuchten ersetzt.

Am 11. März hatte das Wetziker Stadtparlament dem Kredit von über 1,1 Millionen Franken für eine neue Strassenbeleuchtung zugestimmt. Mit dem neuen System sollen bis zu 80 Prozent Energie gespart werden, wie aus einer Medienmitteilung der Stadt Wetzikon hervorgeht.

Konkret rechnet die Stadt mit Einsparungen von rund 320’000 Kilowattstunden pro Jahr. Dies entspricht dem Energieverbrauch von 70 bis 80 Haushalten. Der Wetziker Stadtrat geht davon aus, dass dadurch jährlich rund 82’000 Franken Energiekosten gespart werden können. Zudem dürften sich die Unterhaltskosten um gut 21’000 Franken verringern, da die alten Leuchten teils hohe Aufwände verursachten.

So funktioniert es

In der Nacht leuchten die Laternen neu mit einer minimalen Leistung von einem Prozent. Die Leuchten können dafür ihre Helligkeit selbst anpassen.

In den Köpfen der Laternen sind neu Sensoren verbaut, die Bewegungen von Menschen und Fahrzeugen erkennen. Ist das der Fall, wird das Licht langsam heller. Nach einer definierten Zeit dimmt die Beleuchtung wieder auf ein Minimum.

In der Nacht leuchten die Lampen dementsprechend nur dann mit voller Leistung, wenn sie auch gebraucht werden. «Sobald keine Verkehrsteilnehmenden oder Fussgänger mehr unterwegs sind, macht es wenig Sinn, die Strasse weiter voll zu beleuchten», lässt sich Stadtrat Heinrich Vettiger (SVP) zitieren.

Nur dort Licht, wo man es braucht

Die Lichtemissionen werden mit den neuen Leuchten reduziert – einerseits wegen des Dimmens des Lichts, andererseits, weil jede Leuchte einen Blendschutz erhält. Das Licht gelangt dadurch nicht an Fassaden oder in benachbarte Grünzonen.

Bei Fusswegen und entlang von Gewässern soll, wenn es die Sicherheit zulässt, das Licht gar vollumfänglich abgeschaltet werden. Auch diese Leuchten würden jedoch ihre Leistung hochfahren, wenn Bewegungen registriert würden. «Wir möchten niemanden im Dunkeln stehen lassen, aber wann immer möglich dafür sorgen, dass unnötige Lichtemissionen vermieden werden», meint Vettiger.

Schnell montiert und bereit

Für das Umrüsten benötigen Fachkräfte pro Leuchte ungefähr 15 bis 20 Minuten. Die Leuchten sind gleich nach der Montage betriebsbereit. In den kommenden Monaten werden deshalb Arbeiter mit einer Hebebühne auf den Strassen unterwegs sein. Die Stadt bemühe sich, die Einschränkungen für den Verkehr so gering wie möglich zu halten.

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