FDP-Kantonsrat aus Uster setzt sich für Gireizli im Vorgarten ein
Vorstösse im Kantonsrat
In vielen Gärten stehen möglicherweise widerrechtlich erstellte Spielgeräte und Pergolen. Der Ustermer Kantonsrat Simon Vlk will dies nun ändern.
Wie unterhält man die Kinder während der langen Sommerferien? Es ist eine Frage, die sich derzeit viele Eltern stellen dürften. Eine praktische Lösung: Spieltürme. Sie sind für nur einige hundert Franken bequem im Onlinehandel erhältlich. Dem vergnüglichen Rutschen, Klettern und Schaukeln im Garten steht damit nichts mehr im Weg – könnte man meinen.
Doch die Sache hat einen Haken. Denn das Aufstellen solcher Anlagen ist im Kanton Zürich nur bis zu einer gewissen Grösse ohne das Einholen einer Baubewilligung erlaubt. Ab einer maximalen Höhe von 2,5 Metern und einer Fläche von 6 Quadratmetern gilt für fix im Boden verankerte Bauten eine Bewilligungspflicht. Darunter fallen im Garten neben Spielgeräten auch Pergolen. So sieht es die Bauverfahrensverordnung vor.
An der aktuellen Situation stört sich der Ustermer Simon Vlk. «Ein Spielturm ist schnell mal grösser als 2,5 Meter», sagt der FDP-Kantonsrat. Ein beliebtes Gireizli-Modell sei beispielsweise online für 195 Franken erhältlich. Allerdings habe es eine Höhe von 2,7 Metern.

