Greifensee will seine Asylcontainer aufstocken
Platzmangel in den Gemeinden
In der 5400-Einwohner-Gemeinde fehlt der Platz für die Aufnahme von Asylsuchenden. Nun sollen zusätzliche Container für etwas Entlastung sorgen.
Seit Anfang Juli müssen die Gemeinden zusätzliche Asylsuchende aufnehmen. Der Kanton Zürich hat die Quote anteilsmässig von 1,3 auf 1,6 Prozent der Wohnbevölkerung erhöht. Dies stellt viele Gemeinden vor Herausforderungen – so auch Greifensee.
Für die Gemeinde bedeutet die Quotenerhöhung, dass sie neu insgesamt 85 Personen aufnehmen muss. Doch es fehlt der Platz. 70 Personen sind Greifensee derzeit zugewiesen. Die bestehenden Unterkünfte in gemeindeeigenen und acht privaten Liegenschaften sowie in den bestehenden Containern an der Tumigerstrasse sind damit praktisch voll.
Durch Wegzüge verfügt die Gemeinde zwar noch über zwei freie Plätze in einem Zweierzimmer. Doch wenn diese besetzt würden, sei die Kapazitätsgrenze erreicht, heisst es in einer aktuellen Mitteilung. «Die Gemeinde ist am Anschlag.»
