Bevölkerung ist mit neuem Logo für Bubikon unzufrieden
Unmut über neues Design
Nachdem der Gemeindepräsident von Bubikon das frisch erarbeitete Logo für die Gemeinde und die Schule vorgestellt hatte, wurde Kritik laut. Nun wird das Logo nochmals überarbeitet.
Die Gemeinde Bubikon will als Einheitsgemeinde auftreten und zielgruppengerecht kommunizieren. Der gemeinsame Auftritt der Verwaltung und der Schule soll deshalb moderner werden. So liess der Gemeinderat ein neues Logo kreieren. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung vom 5. Juni stellte Gemeindepräsident Hans-Christian Angele (FDP) schliesslich das Ergebnis vor – das jedoch nicht allen gefällt.
So zeigt sich die neue Version um einiges schlichter. Das Ritterhaus, das als Silhouette im alten Logo über dem Wappen abgebildet war, ist weg. Die Farben Gelb, Schwarz und Rot finden sich in beiden Logos – für die Schule und für die Gemeinde – wieder. Zudem verschwinde der bisherige Slogan «zwei Dörfer – eine Gemeinde» und werde durch «zweimal so gut» ersetzt, hiess es damals.
Doch die Bevölkerung haderte mit dem vorgelegten Entwurf. Der Gemeinderat und die Schule wollen den Bubikerinnen und Bubikern nun zwei weitere Varianten präsentieren.
Ein Logo, drei Varianten
Einige Personen übten Kritik am Entwurf. Die bisherigen Symbole und Wappenelemente der Gemeinde seien zu wenig berücksichtigt worden; die Bevölkerung habe bei der Gestaltung nicht mitsprechen können. Die Verwaltung und der Gemeindepräsident erhielten zudem einige Stellungnahmen – unter anderem von den Parteivorständen und der Ritterhausgesellschaft. Sie forderten eine deutlichere Verwendung der bisherigen Wappen- und Logoelemente. Manche insistierten, das alte Logo beizubehalten.
Wie die Gemeinde Bubikon in einer Medienmitteilung schreibt, haben die Gemeinde und die Schule die Relevanz und Emotionalität eines neuen Logos unterschätzt. Deshalb werden zwei weitere Varianten entworfen.
Die erste Version solle die traditionellen Elemente der Gemeinde stärker einbeziehen. Die zweite sei eine Überarbeitung des aktuellen Logos. Die Bevölkerung werde nach den Sommerferien mittels Online-Abstimmung abschliessend über die drei Vorschläge befinden können.
