Liegt die Zukunft der Oberländer Spitäler in Verbunden?
Spitalkrise anders auffangen
Jetzt schaltet sich die Lokalpolitik in die Krise des GZO Wetzikon ein – und fordert die Prüfung von Synergien. Könnte es funktionieren, wenn Spitäler sich über die Kantonsgrenze hinaus zusammenschlössen?
Das Gesundheitssystem lahmt über die regionalen Grenzen hinaus: Viele Spitäler schreiben rote Zahlen. Ob das an den geplanten und abgesagten Neubauten liegt, an den steigenden Gesundheits- oder Lohnkosten, dem Fachkräftemangel oder den neuen Fallpauschalen der Krankenkassen – es ist ein komplexes Thema.
Stark diskutiert wird über das GZO Spital Wetzikon, das sich in einer finanziellen Krise befindet. Ideen für eine Besserung der Situation des GZO kommen von verschiedenen Seiten. So auch ein Vorstoss aus der rechten Ecke des Bezirks Hinwil, welcher von den Aktionärsgemeinden, dem Verwaltungsrat der GZO AG und von der kantonalen Politik Folgendes fordert: Neben überregionalen sollen zeitnah auch überkantonale Spitalverbunde geprüft werden.
Die künftigen Strukturen der regionalen Gesundheitsversorgung seien mit Weitblick zugunsten der Bevölkerung zu planen, schreibt die SVP Bezirk Hinwil in einer Medienmitteilung.

