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Politik

Porno tauchte in Chat von Primarschülern in Uster auf

Ein Kind verschickte in einem Schülerchat Pornovideos. Jetzt soll der Stadtrat überprüfen, wie die Schulen bei solchen Vorfällen gewappnet sind.

Porno tauchte in Chat von Primarschülern in Uster auf

Sexvideos in der Schule

Ein Vorfall beschäftigt Eltern sowie Politikerinnen und Politiker. Was ist die Rolle der Schule, wenn Pornovideos in Gruppenchats von Primarschülern gestreut werden?

Ein Kind kommt von der Schule nach Hause und zeigt den Eltern Videos, die es im Klassenchat per Whatsapp erhalten hat. Darauf sind pornografische Inhalte zu sehen. Oralsex unter Minderjährigen. Zwei Jungs, ein Mädchen. «Unser Kind war ziemlich erschüttert», sagen die Eltern, die hier nicht mit Namen genannt werden wollen.

Der Whatsapp-Chat war der interne Klassenchat einer 6. Primarschulklasse in Uster. Jedoch wurde ein externer Kollege von einem Mitschüler in die Gruppe mit eingeladen: Dieser hat unter fremdem Namen die äusserst fragwürdigen Videos verbreitet und verliess den Chat danach wieder. Es handelte sich dabei nicht um einen kuratierten Chat, wo zum Beispiel die Lehrperson mit drin gewesen wäre.

Die Jugendintervention griff ein

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Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

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