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Russikon ist mit der Jahresrechnung einverstanden

Die Gemeinde Russikon schliesst das Jahr 2023 mit einem positiven Ergebnis ab. Die Änderung der Asylquote und der Zweckverband Sozialdienst waren zudem Thema zweier Anfragen.

Die Gemeinde Russikon schliesst die Rechnung 2023 mit einem Plus ab. (Archiv)

Foto: Simon Grässle

Russikon ist mit der Jahresrechnung einverstanden

Gemeindeversammlung in Russikon

Die Gemeindeversammlung in Russikon war eine schnelle Sache. Das einzige Traktandum wurde einstimmig angenommen.

Nach nur 50 Minuten war die Gemeindeversammlung in Russikon schon wieder vorbei. Die Traktandenliste war übersichtlich. Lediglich über die Jahresrechnung musste die Bevölkerung befinden.

Die Schlussrechnung für das Jahr 2023 hielt eine positive Überraschung bereit. Bei einem Aufwand von 29,7 Millionen Franken und einem Ertrag von 33,4 Millionen Franken machte Russikon einen Gewinn von rund 3,7 Millionen.

Grund dafür sind Steuereinnahmen, die besser ausfielen als erwartet. Namentlich lag dies an den guten Dividendenausschüttungen, worauf die Privatpersonen Steuern zahlen mussten, und an der Grundstückgewinnsteuer. Marc Syfrig, Gemeindeschreiber von Russikon, sagt auf Anfrage: «Wir konnten nicht mit diesen Einnahmen rechnen.» Dementsprechend war es für Russikon eine Überraschung.

Eine Freude sind zudem die höheren Investitionsausgaben gewesen, wie Syfrig sagt. Geplant waren Ausgaben von 13,2 Millionen Franken. Tatsächlich umgesetzt wurden 14,1 Millionen.

Die Gemeindeversammlung stimmte der Schlussrechnung einstimmig zu.

Anfragen zu Sozialdienst und Aufnahmequote

Die Gemeinde beantwortete zudem eine Anfrage bezüglich der Bewilligung eines Kredits für neue Geschäftsräume des Zweckverbands Sozialdienst Bezirk Pfäffikon. Die Anfragesteller kritisierten, wie es zu der Bewilligung gekommen ist, und stellten deshalb zwölf Fragen zur Vorgehensweise.

Eine weitere Anfrage betraf die Asylquote, die per 1. Juli im Kanton Zürich von 1,3 auf 1,6 Prozent erhöht wird. Deshalb muss die Gemeinde Russikon neu 73 anstatt 59 Personen aufnehmen.

Die Gemeinde beantwortete die Fragen dahingehend, dass künftig nicht mehr ausschliesslich Familien untergebracht werden. Da der Platz knapp ist, klärt Russikon zudem ab, wo und wie Container zur Unterbringung von Asylsuchenden aufgestellt werden können.

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