Ja zu drei Millionenprojekten – so hat das Oberland abgestimmt
Regionale Vorlagen
Am 9. Juni standen in der Region zahlreiche Abstimmungen und Wahlen auf dem Programm. Hier finden Sie die Resultate in der Übersicht.
17.15 Uhr: Freude in Maur über Ja zu Bevölkerungsschutzgebäude
18,9 Millionen Franken – so viel kostet das neue Bevölkerungsschutzgebäude auf der Looren in Maur. Innerhalb von vier Jahren mussten die Stimmberechtigten bereits zum zweiten Mal über einen Kredit für das Projekt befinden. Und sie sagten auch diesmal Ja. Die Maurmer Liegenschaftsvorsteherin spricht nach der Abstimmung von einer «Erleichterung». Zum ausführlichen Bericht.
16 Uhr: Kulturzentrum auf dem Zeughausareal: «Eine Chance für die ganze Region»
Stadtpräsidentin Barbara Thalmann (SP) spricht nach dem Ja zum Kredit für das Kultur- und Begegnungszentrum auf dem Zeughausareal von einer «Chance für die ganze Region». Die Gegner des Projekts nehmen den Stadtrat bezüglich der veranschlagten Kosten in die Pflicht. Zum ausführlichen Bericht.
15 Uhr: Wetziker Stadträtin ist nach Ja zu «Megaprojekt» Walenbach zufrieden
Mit einem Ja-Anteil von 55,6 Prozent haben die Stimmberechtigten von Wetzikon die Erweiterung und die Sanierung der Primarschulanlage Walenbach angenommen. Die für das Projekt zuständige Stadträtin Sandra Elliscasis (FDP) zeigt sich erfreut über das Resultat. Ein Glanzergebnis hatte sie nicht erwartet. Zum ausführlichen Bericht.
14.50 Uhr: Margrit Sigrist-Tanner überraschend zur neuen Gerichtspräsidentin gewählt
Im ersten Wahlgang um das Präsidium des Bezirksgerichts Pfäffikon hatte Margrit Sigrist-Tanner (EVP) hinter Yvonne Mauz (SP) und Emina Casparis (FDP) noch am drittmeisten Stimmen erhalten.
Da Casparis die Wahl ins Bezirksgericht verpasste, kam es am Sonntag zum Duell um das Präsidium. Dabei konnte sich Sigrist-Tanner mit 7656 Stimmen gegen Mauz mit 6507 Stimmen durchsetzen. Zum ausführlichen Bericht.
14.25 Uhr: Neue Schwimmbecken für die Badi in Volketswil
Das Freibad Waldacher in Volketswil kann saniert werden. Die Stimmberechtigten nehmen einen Kredit über 7,3 Millionen Franken mit 75,1 Prozent Ja-Stimmen deutlich an der Urne an. Zum ausführlichen Bericht.
13.50 Uhr: Damaris Bach (EVP) in die Sozialbehörde Bubikon gewählt
Neues Mitglied der Sozialbehörde Bubikon ist die 34-jährige Damaris Bach. Sie entschied das Rennen um den freigewordenen Sitz mit Evelyn Wilda-Graf von der FDP mit 938 gegen 873 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 35 Prozent.
Manuela Rutishauser (FBV) ist neue Kirchenpflege-Präsidentin
Die reformierte Kirchenpflege Bubikon hat mit Manuela Rutishauser eine neue Präsidentin. Sie wurde im März in stiller Wahl in die Kirchenpflege gewählt und war die einzige Kandidaten.
13.45: Christine Cavigelli ist neue Schulpflegerin in Hittnau
Die parteilose Kandidatin Christine Cavigelli hat im zweiten Wahlgang den Sprung in die Hittnauer Schulpflege geschafft. Sie hatte bereits im ersten Wahlgang die meisten Stimmen erhalten, das absolute Mehr allerdings verpasst.
Diesmal reichten Cavigelli 495 Stimmen zur Wahl. Andreas Bösch (Forum) und Roger Peter (SVP) erhielten jeweils 299 Stimmen. 40,3 Prozent der Stimmberechtigten hatten sich an der Wahl beteiligt.
13.30 Uhr: Zweiter Wahlgang um Sitz in der Hinwiler Schulpflege nötig
Bei der Ersatzwahl für einen Sitz in der Schulpflege von Hinwil haben am Sonntag alle Kandidaten das absolute Mehr von 1258 Stimmen verpasst.
Christian Volkmer (parteilos) erhielt 940 Stimmen, gefolgt von Patrick Hirzel (SVP) mit 901 Stimmen. Michael Rüegg (FDP) landete mit 643 Stimmen auf dem dritten Platz. Damit wird ein zweiter Wahlgang nötig.
33,8 Prozent der Stimmberechtigten hatten ihre Stimme abgegeben. Die Ersatzwahl erfolgte nach dem Rücktritt der bisherigen Vizepräsidentin der Schulpflege, Monica Raster (parteilos).
13.20 Uhr: Mitte-Kantonsrätin Deplazes in Hinwiler RPK gewählt
Nach den Rücktritten von Beat Honegger (parteilos) und Maya Nussbaum (SP) mussten gleich zwei Sitze in der Hinwiler Rechnungsprüfungskommission neu besetzt werden. Vier Kandidierende hatten sich zur Wahl gestellt.
Das beste Resultat erzielte Mitte-Kantonsrätin Tina Deplazes. Sie schaffte die Wahl mit 1970 Stimmen. Ebenfalls gewählt wurde FDP-Kandidat Christian Moser mit 1262 Stimmen.
Das absolute Mehr lag bei 1243 Stimmen. Nicht gewählt wurden die beiden SP-Kandidierenden Yannick Weber (895 Stimmen) und Laura Zanetti (810 Stimmen). Die Stimmbeteiligung lag bei 34,5 Prozent.
13.15 Uhr: Zweimal Nein zu Aufrecht-Initiativen in Dübendorf
Gleich zwei Volksinitiativen der Bewegung Aufrecht wurden von der Dübendorfer Bevölkerung verworfen.
Die Initiative «Mitenand uf Dübis Strasse» sah vor, in den 30er Zonen Tempo 40 einzuführen, die Fussgängerstreifen wieder aufzumalen, Schwellen zu entfernen und den Rechtsvortritt aufzuheben. 63,5 Prozent der Stimmberechtigten sagten zu diesem Anliegen Nein.
Ebenfalls keine Zustimmung erhielt die Initiative «Naherholungsgebiet Kriesbach». Allerdings fiel das Resultat mit 56,7 Prozent Nein-Stimmen etwas weniger deutlich aus. Mit der Initiative wollte Aufrecht die 20 Wohnungen grosse Überbauung der Stadt im Gebiet Gumpisbüel am Chriesbach verhindern.
Die Stimmbeteiligung lag bei 41,6 Prozent, respektive 41,3 Prozent.
12.55 Uhr: Schulhaus Walenbach in Wetzikon wird saniert und erweitert
Auch Wetzikon sagt Ja zu einem Millionenprojekt: Die Schulanlage Walenbach kann saniert und erweitert werden. Mit einem Anteil von 55,6 Prozent hiessen die Stimmberechtigten den Kredit über 49,7 Millionen Franken gut. Die Stimmbeteiligung lag bei 42,4 Prozent.
Auf der bisherigen Primarschulanlage Walenbach gab es zuletzt zu wenig Platz für die Schülerinnen und Schüler. Zudem ist das bestehende Gebäude von 1975 in die Jahre gekommen. Deshalb plante die Stadt eine Gesamtsanierung und Erweiterung. So soll eine moderne Schulanlage entstehenden, die einen zeitgemässen Unterricht ermöglicht.
12.40 Uhr: Schulhaus Nauen in Dürnten erhält eine Photovoltaikanlage
Die Gemeindeversammlung genehmigte am 2. Dezember 2021 einen Kreditbetrag von 550'000 Franken für die Erstellung von Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Schulanlage Nauen.
Inzwischen sah sich die Gemeinde jedoch mit anderen Umständen konfrontiert, die sich auf die Kosten auswirkten: projektphasenbedingte Ungenauigkeiten, eine verschärfte Situation in Bezug auf die Verfügbarkeit von Materialien, die Teuerung sowie der Fachkräftemangel.
Ausserdem wurde festgestellt, dass die gesamte elektrische Hauptverteilung ersetzt werden muss. Der Kredit erhöhte sich auf 1,49 Millionen Franken.
Trotz der Mehrkosten nahm die Dürntner Bevölkerung die Vorlage an der Urne mit 73 Prozent deutlich an. Die Stimmbeteiligung lag bei 45,1 Prozent.
12.35 Uhr: Deutliches Ja zum Bevölkerungsschutzgebäude in Maur
Zum dritten Mal stimmte die Maurmer Stimmbevölkerung über den Bau eines Bevölkerungsschutzgebäudes in der Looren ab. Das Projekt, das der Feuerwehr, dem Zivilschutz und dem Samariterverein eine neue Heimat bieten wird, wurde 2016 an der Urne abgelehnt und 2020 in einer schlankeren Version mit einem Preisschild von 9 Millionen Franken angenommen.
Im Zuge eines Bezirksratsurteils musste der Maurmer Gemeinderat allerdings das Projekt 2022 noch einmal neu berechnen. Er hatte unter anderem Kosten zu einer notwendigen Revitalisierung zweier das Areal querenden Bäche nicht in die Vorlage miteingebaut. Der an diesem Sonntag zur Abstimmung vorliegende Kredit belief sich auf 18,9 Millionen Franken und wurde von der Bevölkerung mit 58,3 Prozent angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 54,2 Prozent.
12.30 Uhr: Uster sagt Ja zum Kultur- und Begegnungszentrum
Das prestigeträchtige Kultur- und Begegnungszentrum auf dem Zeughausareal in Uster kann gebaut werden. Die Stimmberechtigten sagen mit 54,8 Prozent Ja zum Investitionskredit von 33,3 Millionen Franken sowie 3,3 Millionen Franken für eine Tiefgarage mit 72 Plätzen. Die Stimmbeteiligung lag bei hohen 52,3 Prozent.
Ebenfalls gutgeheissen haben die Ustermerinnen und Ustermer die Gründung einer gemeinnützigen Aktiengesellschaft, der Zeughaus Uster AG. Diese soll künftig die Aufgaben des bisher für die Bewirtschaftung des Zeughausareals zuständigen Vereins übernehmen. Der Ja-Anteil lag bei 56,8 Prozent.
Nach Entwicklungskonzept (2009), Gestaltungsplan (2016) und Projektierungskredit (2021) war die Abstimmung am Sonntag der letzte Schritt zur Realisierung des Bauvorhabens.
Gebaut werden sollen zwei Neubauten, welche Ersatz für den sanierungsbedürftigen Stadthofsaal und das Kulturhaus Central bieten. Der Baubeginn ist für Frühling 2026, eine Fertigstellung im Sommer 2028 geplant.
12.05 Uhr: Reformierte Kirche in Mönchaltorf wird renoviert
Mönchaltorf hat heute in der Region am schnellsten ausgezählt – zumindest die beiden Vorlagen der reformierten Kirchgemeinde. Gleich über zwei Kredite hatten die Stimmberechtigten zu befinden: Die Renovation der Kirche für 1,2 Millionen Franken sowie die Erweiterung des Pavillongebäudes für rund eine Million Franken.
Die Renovation der Kirche wurde mit 84,1 Prozent (382 zu 72 Stimmen) deutlich angenommen. Dies bei einer Stimmbeteiligung von 41,9 Prozent. Die zweite Vorlage erhielt etwas weniger Zustimmung. Der Ja-Anteil lag bei 64,4 Prozent (288 zu 159 Stimmen), die Stimmbeteiligung bei 41,7 Prozent.
12 Uhr: Urnen geschlossen – jetzt wird ausgezählt
Die Urnen sind geschlossen. Nun beginnt das eifrige Auszählen in den Wahlbüros.
11.30 Uhr: Bald schliessen die Urnen
Um 12 Uhr schliessen die Urnen an diesem Abstimmungssonntag. Neben den vier nationalen Vorlagen stehen im Oberland mehrere kommunale Entscheide an. Mit den Krediten für das Kultur- und Begegnungszentrum in Uster, die Schulanlage Walenbach in Wetzikon oder das Bevölkerungsschutzgebäude in Maur befinden die Stimmberechtigen gleich über mehrere Millionenprojekte. Daneben finden in verschiedenen Gemeinden auch Wahlen statt. Für Diskussionen sorgte im Vorfeld etwa der zweite Wahlgang für das Präsidium des Bezirksgerichts in Pfäffikon. Eine detaillierte Übersicht zu den Vorlagen finden Sie untenstehend.
Bezirk Uster
Investitionskredit für neues Kultur- und Begegnungszentrum
Uster – Ein Mal noch kann das Ustermer Stimmvolk über das neue Kultur- und Begegnungszentrum auf dem Zeughausareal abstimmen. Nach Entwicklungskonzept (2009), Gestaltungsplan (2016) und Projektierungskredit (2021) geht es nun um den letzten Schritt, um das prestigeträchtige Bauvorhaben im Zentrum zu realisieren: den Investitionskredit von 33,3 Millionen Franken sowie 3,3 Millionen Franken für eine Tiefgarage mit 72 Plätzen. Gebaut werden sollen zwei Neubauten, welche Ersatz für den sanierungsbedürftigen Stadthofsaal und das Kulturhaus Central bieten. Im Parlament wurde der Kredit in Höhe von 36,6 Millionen Franken mit 23 zu 11 Stimmen angenommen. (erh)
Gründung Zeughaus AG
Uster – Bisher wurde das Zeughausareal durch den Verein Zeughaus Uster bewirtschaftet, doch aufgrund der Investitionskosten ist ein Verein als Rechtsform nicht mehr geeignet. Deshalb soll bei Realisierung des Projektes eine gemeinnützige Aktiengesellschaft, die Zeughaus Uster AG, gegründet werden. Sie würde die bisherigen Aufgaben des Vereins übernehmen und ausserdem die Räume des Kultur- und Begegnungszentrums bewirtschaften. Die Aktiengesellschaft hätte ein Kapital von einer Million Franken, dabei sollen zwei Drittel der Aktien im Besitz der Stadt Uster bleiben. Wie beim Investitionskredit steht auch hier die Mehrheit des Gemeinderates hinter der Vorlage. (erh)
Bevölkerungsschutzgebäude Looren
Maur – Zum dritten Mal stimmt die Maurmer Stimmbevölkerung über den Bau eines Bevölkerungsschutzgebäudes in der Looren ab. Das Projekt, das der Feuerwehr, dem Zivilschutz und dem Samariterverein eine neue Heimat bieten soll, wurde 2016 an der Urne abgelehnt und 2020 in einer schlankeren Version mit einem Preisschild von 9 Millionen Franken angenommen. Im Zuge eines Bezirksratsurteils musste der Maurmer Gemeinderat allerdings das Projekt 2022 noch einmal neu berechnen. Er hatte unter anderem Kosten zu einer notwendigen Revitalisierung zweier das Areal querenden Bäche nicht in die Vorlage miteingebaut. Der zur Abstimmung vorliegende Kredit beläuft sich jetzt auf 18,9 Millionen Franken. (mmu)
Initiative für Tempo 40
Dübendorf – Nachdem in Dübendorf seit Jahren über Tempo 30 gestritten wird, kommt nun die Volksinitiative «Mitendand uf Dübis Strasse» an die Urne. Die Initiative aus den Reihen von Aufrecht sieht vor, in den 30er Zonen Tempo 40 einzuführen, die Fussgängerstreifen wieder aufzumalen, Schwellen zu entfernen und den Rechtsvortritt aufzuheben. Der Stadtrat und eine deutliche Mehrheit im Parlament lehnen die Initiative ab und zweifeln an deren Umsetzbarkeit. (tba)
Natur- gegen Wohnraum
Dübendorf – Der Stadtrat plant im Gebiet Gumpisbüel am Chriesbach eine Wohnüberbauung mit 270 Wohnungen, zwei Drittel davon vergünstigt. Ausserdem sind ein Laden, ein Café sowie ein Park vorgesehen. Die von Aufrecht lancierte Volksinitiative «Naherholungsgebiet Kriesbach» will die Überbauung verhindern und das Gebiet zu einem Naturschutz- und Erholungsgebiet machen. Der grosse Acker, der überbaut würde, soll Privaten und Vereinen für eine biologische pflanzliche Bewirtschaftung zur Verfügung gestellt werden. (tba)
7 Millionen für Schwimmbad
Volketswil – Nach 54 Jahren sollen die Schwimmbecken des Freibads Waldacher in Kindhausen saniert werden. Die Verantwortlichen haben sich für eine Auskleidung in Edelstahl entschieden. Der Kredit für die Investition, über den die Volketswiler abstimmen, beläuft sich auf 7,3 Millionen Franken. (tba)
Renovationsprojekt der reformierten Kirche und Erweiterung des Kirchenpavillons
Mönchaltorf – Am 9. Juni stimmt die Mönchaltorfer Stimmbevölkerung gleich über zwei Kredite betreffend die reformierte Kirche ab: Die Renovation der Kirche für 1,2 Millionen Franken sowie die Erweiterung des Pavillons für rund eine Million Franken. Beide Projekte sind aufgrund der aktuellen Planungsphase mit einer Genauigkeit von +/- 25 Prozent kalkuliert.
Die Liegenschaften der reformierten Kirchgemeinde Mönchaltorf haben einen mittleren bis sehr grossen Sanierungsbedarf. Die Analyse zeige auf, dass nicht alle Liegenschaften gehalten werden können, weshalb eine Konzeptstudie erfolgte. In dieser wurde entschieden, die Renovation der Kirche und die Erweiterung des Kirchenpavillons als priorität zu behandeln, um langfristig attraktiven Begegnungsraum zu schaffen. Die Liegenschaft an der Oberdorfstrasse1a ist im Vergleich zur Renovation der Kirche zu teuer - ausserdem könnten Einsprachen des Heimatschutzes das Projekt weiter erschweren. Dem Konzept zur Erweiterung Pavillon stand die weitere Nutzung des Mönchhofs gegenüber. Beide Projekte weisen ähnliche Kosten auf - jedoch weise der Mönchhof wesentliche Nachteile in Bezug auf den Nutzen für die Kirchgemeinde auf. Beide Geschäfte wurden durch die Kirchgemeindeversammlung vom 7. Dezember 2023 vorberaten und mit überragendem Mehr befürwortet. (mar)
Bezirk Hinwil
Projekt- und Kreditgenehmigung für Photovoltaikanlage Nauen
Dürnten – Die Gemeindeversammlung genehmigte am 2. Dezember 2021 einen Kreditbetrag von 550'000 Franken für die Erstellung von Photovoltaikanlagen auf den Dächern der Schulanlage Nauen. Nun sieht sich die Gemeinde jedoch mit anderen Umständen konfrontiert: projektphasenbedingte Ungenauigkeiten, eine verschärfte Situation in Bezug auf die Verfügbarkeit von Materialien, die Teuerung sowie der Fachkräftemangel. Ausserdem sei festgestellt worden, dass die gesamte elektrische Hauptverteilung ersetzt werden muss. Dafür kommt die Gemeinde auf das neue Kreditbegehren von 1'490’000 Franken, über welche nun abgestimmt werden. (mar)
50-Millionen-Kredit für Schulanlage Walenbach
Wetzikon – Die Primarschulanlage Walenbach braucht mehr Platz für die Schülerinnen und Schüler. Zudem ist das bestehende Gebäude von 1975 in die Jahre gekommen. Deshalb plant die Stadt jetzt eine Gesamtsanierung und Erweiterung. So soll eine moderne Schulanlage entstehenden, die einen zeitgemässen Unterricht ermöglicht. Doch das Vorhaben hat seinen Preis: 49,7 Millionen Franken. Die hohen Kosten gaben auch im Parlament zu reden, das sich jedoch im Januar mit 22 zu 10 Stimmen für das Bauprojekt aussprach. Das letzte Wort haben jetzt die Wetzikerinnen und Wetziker. (bes)
Wahlen Sozialbehörde und Präsidium der ref. Kirchenpflege
Bubikon – Für die Ersatzwahl in die Sozialbehörde stellen sich zwei Kandidatinnen zur Verfügung: Damaris Bach (EVP) und Evelyn Wilda-Graf (FDP). Reformiert-Bubikon wählt ein neues Präsidium für die Kirchenpflege. Vorgeschlagen ist hier Manuela Rutishauser (FBV), Wolfhausen. (mk)
Ersatzwahl Schulpflege
Hinwil – Per 29. Februar trat die bisherige Vizepräsidentin der Schulpflege Hinwil, Monica Raster (parteilos), von ihrem Amt zurück. Seither ist ein Sitz in der Schulpflege vakant. Zur anstehenden Ersatzwahl treten Patrick Hirzel (SVP), Michael Rüegg (FDP) und Conradin Volkmer (parteilos) an. (lel)
Zwei neue Mitglieder für RPK
Hinwil – Nach den Rücktritten von Beat Honegger (parteilos) und Maya Nussbaum (SP) müssen gleich zwei Sitze in der Hinwiler Rechnungsprüfungskommission neu besetzt werden. Für die Ersatzwahlen stellten sich mit Tina Deplazes (Mitte), Laura Angela Zanetti (SP), Carl Yannick Weber (SP) sowie Christian Moser (FDP) vier Kandidierende zur Verfügung. (lel)
Bezirk Pfäffikon
Zweiter Wahlgang Ersatzwahl Schulpflege
Hittnau – Die Wahl für das Ersatzmitglied in der Schulpflege Hittnau geht in die zweite Runde. Beim ersten Wahlgang schafften es Christine Cavigelli (parteilos), Andreas Bösch (Forum) und Peter Roger (SVP) auf die Liste. Keiner der Kandidierenden hatte das absolute Mehr von 618 Stimmen erreicht. Mit 526 Stimmen erzielte Cavigelli das beste Resultat, gefolgt von Bösch mit 393 Stimmen und Peter mit 304 Stimmen. Wer dieser drei die restliche Amtsdauer bis 2026 übernehmen wird, wird sich am 9. Juni zeigen. (mgp)
Zweiter Wahlgang Präsidium Bezirksgericht Pfäffikon
Pfäffikon – Im zweiten Urnengang wählen die Stimmberechtigten ihre neue Präsidentin für das Bezirksgericht in Pfäffikon. Nach dem überraschenden Tod von Richter und Präsident Thomas Rehm, wird nun ein Ersatz für die restliche Amtsdauer bis 2026 gewählt. Der Zweikampf trägt sich zwischen Yvonne Mauz (SP), die seit 19 Jahren Vize-Präsidentin am selben Gericht ist, und Margrit Sigrist-Tanner (EVP), Co-Vizepräsidentin am Bezirksgericht Hinwil und Ersatzrichterin am Obergericht, aus. Beim ersten Wahlgang hatte Mauz mit 5551 Stimmen zwar die höchste Stimmzahl, aber das absolute Mehr verpasst. Sigrist-Tanner hatte am wenigsten Stimmen erhalten, machte das Rennen aber noch vor der damaligen Konkurrentin Emina Casparis (FDP), die nicht als vollamtliche Richterin gewählt wurde. So oder so wird Sigrist-Tanner darum ans Bezirksgericht Pfäffikon wechseln - in welcher Funktion, wird sich am 9. Juni zeigen. (mgp)

