Fischenthaler wollen nichts von einer Fusion wissen
Gemeindeversammlung hat entschieden
Soll das kleine Fischenthal seine Fühler nach den Nachbargemeinden ausstrecken? Eine Einzelinitiative verlangte erste Abklärungen. Doch den Stimmbürgern ging selbst das zu weit.
Am Dienstagabend mussten die Fischenthaler einen Grundsatzentscheid fällen. Es ging um die Frage, ob die 2500-Einwohner-Gemeinde eine Fusion mit einem ihrer Nachbarn prüfen sollte.
Mehr wollte Matthias Gnehm mit seiner Einzelinitiative gar nicht. «Von einer konkreten Fusion sind wir so oder so noch weit, weit weg», betonte der Initiant.
Bei einem Ja hätte der Gemeinderat den Auftrag erhalten, in einem Bericht die Frage nach einem Zusammenschluss – zum Beispiel mit Bauma, Bäretswil oder Wald – detailliert zu ergründen, also eine Art Studie in Auftrag zu geben. Das Ganze hätte laut Schätzungen mit rund 80’000 Franken zu Buche geschlagen.

