Parlament zerkaute die Wohnbauförderung
Gemeinderat sagte dreimal Nein
Der Dübendorfer Gemeinderat sagte deutlich Nein zur Volksinitiative «Dübendorf für alle», und auch die zwei Gegenvorschläge fanden keine Gnade.
«In Dübendorf befinden wir uns mitten in einer Wohnungskrise», sagte SP-Gemeinderätin Leandra Columberg am Montag an der Sitzung des Gemeinderats. Es werde zwar munter gebaut, aber viele der neuen Wohnungen könnten sich Normalsterbliche kaum leisten. Die Folge davon sei, dass Privatpersonen und Gewerbetreibende aus Dübendorf verdrängt würden.
Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wurde die Volksinitiative «Dübendorf für alle» lanciert. Damit soll der Stadtrat verpflichtet werden, «wo möglich und finanziell tragbar», Grundstücke und Liegenschaften zu kaufen. Dies, um darauf bezahlbaren Wohn- und Gewerberaum zu erstellen.
Städtische Liegenschaften dürften laut der SP-Initiative nicht mehr an Private verkauft werden, eine Abgabe im Baurecht wäre zwingend.
