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Kindergarten-Pilotprojekt in Uster soll weitergeführt werden

Ein voller Erfolg: Ustermer Kindergärten profitieren von der Unterstützung einer Fachperson Betreuung. Deshalb soll das Pilotprojekt weitergeführt werden.

Um die Lehrpersonen bei ihrer Arbeit zu unterstützen, wurden in Ustermer Kindergärten zusätzlich Fachpersonen Betreuung eingesetzt. Davon profitieren vor allem – aber nicht nur – die Kinder. (Symbol)

Foto: Pixabay

Kindergarten-Pilotprojekt in Uster soll weitergeführt werden

Fachperson Betreuung

Im Rahmen eines Pilotprojekts wurde im Ustermer Kindergarten zusätzlich zur Lehrperson eine Fachperson Betreuung eingesetzt. Die Ergebnisse zeigen, dass davon nicht nur die Kinder profitieren.

Im März 2022 startete das Pilotprojekt «Fachperson Betreuung im Kindergarten» in der Primarschule Uster. Ziel war es, den verschiedenen Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden – denn mit 21 Kindern pro Klasse sei das für die Lehrperson schwierig. Die zusätzliche Fachperson Betreuung sollte deshalb vor allem unterstützen und die Lehrperson entlasten.

Das Projekt dauerte bis Herbst 2023, worauf eine Evaluation und ein Schlussbericht der Pädagogischen Hochschule Zürich (PHZH) folgte, welche das Projekt begleitete. Die Ergebnisse sollen Grundlage eines Konzepts werden, das für die Einführung des Projekts erstellt wird.

Positiv auf allen Ebenen

«Die Ergebnisse zeigen ein hohes Wohlbefinden der Kinder und ihrer Eltern. Die Lehrpersonen sind entspannter, die Lernatmosphäre ist besser und die Unterrichtsqualität hoch», schreibt Patricia Bernet (SP), Präsidentin der Primarschulpflege Uster, in einer Mitteilung. Das deutliche Ergebnis der Auswertung habe alle Beteiligten ausserordentlich gefreut. Evaluiert wurde das Pilotprojekt von Expertinnen und Experten der PHZH, welche nach Durchführung Lehrpersonen, Fachpersonen Betreuung, Schulleitungen sowie Eltern und Erziehende befragten. Die Ergebnisse zeigen deutlich: Das Pilotprojekt war ein Erfolg.

So wurde unter anderem festgestellt, dass ausgebildete Fachpersonen Betreuung im Gegensatz zu Klassenassistenzen ohne pädagogische Ausbildung die Förderung der Kinder stärken und die Lehrperson mit Wissen unterstützen können. Das entlaste die Lehrperson, welche mehr Zeit in sensible Phasen zu Beginn des Schuljahrs investieren könne. «Es hat sich gezeigt, dass die Lehrperson dank dem Einsatz einer Fachperson Betreuung die Kinder individueller fördern konnte. Zudem blieb mehr Zeit für das wichtige freie Spiel», so Bernet.

Beim Pilotprojekt soll es aufgrund der erfreulichen Ergebnisse nicht bleiben: Eine Arbeitsgruppe der Primarschule Uster soll nun bis Sommer 2025 ein Konzept für die definitive Einführung des Projekts erarbeiten.

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