Gegnern von Zeughausprojekt in Uster wird unfaire Kampagne vorgeworfen
Kontroverse um Flyer
Das Ja-Komitee ist sich einig: Das Flugblatt, das die BPU bezüglich der bevorstehenden Abstimmung verteilt habe, enthalte vorsätzlich falsche Informationen. Davon will die BPU aber nichts wissen.
Vor Kurzem ist ein Flugblatt der BPU, das für Furore sorgt, in die Ustermer Briefkästen verteilt worden – derselbe Flyer lag auch im «Anzeiger von Uster» bei. Dabei handelt es sich um eine Kampagne der BPU gegen das geplante Kultur- und Begegnungszentrum auf dem Zeughausareal, über welches am 9. Juni abgestimmt wird. Nun äussern jene Parteien, die das Projekt befürworten, Kritik am Flyer. Sie bemängeln, dass «Grenzen überschritten und Unwahrheiten behauptet wurden».
Die Stimmberechtigten müssen bei der Abstimmung in gut anderthalb Wochen über zwei Vorlagen befinden: zum einen über den Baukredit in Höhe von 36,6 Millionen Franken, zum anderen darüber, ob eine Aktiengesellschaft gegründet werden soll. Diese würde zu zwei Dritteln der Stadt Uster gehören und wäre für die Bewirtschaftung des Areals zuständig.
Das Projekt umfasst zwei neue Gebäude auf dem Areal – und eine Tiefgarage mit 72 Parkplätzen: Eines der Gebäude soll ein Saal mit 700 Plätzen werden und den sanierungsbedürftigen Stadthofsaal ersetzen, und das andere, das Regal genannt wird, enthält eine kleine Bühne, Kinosäle sowie einen gastronomischen Teil und soll das provisorische Kulturhaus Central ersetzen.
