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Schlatt erzielt deutlich mehr Gewinn als erwartet

Welche Gemeinde schrieb im Jahr 2023 rote Zahlen? Welche machte unverhofft Gewinn? Lesen Sie es in unserem Rechnungs-Ticker.

Schlatt erzielt deutlich mehr Gewinn als erwartet

Ticker Jahresrechnungen 2023

Gewinn oder Verlust? Wie schlossen die Gemeinden und Städte in der Region das Jahr 2023 ab? Lesen Sie es in unserem Rechnungsticker.

24. Mai: Schlatt schliesst besser ab als erwartet

Die Gemeinde Schlatt hat ihre Jahresrechnung 2023 veröffentlicht. Sie schliesst mit einem Plus von rund 1,1 Millionen Franken ab. Dies bei einem Aufwand von knapp 4,5 Millionen und einem Ertrag von rund 5,6 Millionen Franken.

Das Ergebnis fällt deutlich besser aus als erwartet – budgetiert war ein Ertragsüberschuss von 237'600 Franken. Die Differenz zum Budget ist vor allem auf höhere Erträge bei Grundstückgewinnsteuern und allgemeinen Steuern zurückzuführen.

Investiert hat die Gemeinde unter dem Strich rund 1,88 Millionen Franken – darunter fällt etwa der Start der Arbeiten am Glasfasernetz. An der Gemeindeversammlung vom 6. Juni stimmen die Bürgerinnen und Bürger über die Jahresrechnung ab. (nos)

15. Mai: Bauma macht ein Plus von über vier Millionen

Die Jahresrechnung der Gemeinde Bauma schliesst mit einem Überschuss von 4,1 Millionen Franken, fast 4 Millionen mehr als budgetiert. Der Aufwand von CHF 46,2 Millionen steht dabei einem Ertrag von 50,3 Millionen Franken gegenüber. Das Eigenkapital erhöht sich damit per 31. Dezember 2023 auf rund 24 Millionen Franken.

Grund für das gute Ergebnis sind gemäss der Mitteilung des Gemeinderats unter anderem höhere Steuereinnahmen – sowohl bei den allgemeinen Gemeindesteuern als auch bei den Grundsteuern. Bauma nahm insgesamt 2,1 Millionen Franken mehr ein.

Positive Auswirkungen auf der Aufwandsseite hatten unter anderem Einsparungen im Personalbereich durch die Verschiebung der Hallenbaderöffnung, tiefere Abschreibungen sowie zeitliche Verschiebungen von Projekten. Bauma kann damit wie geplant 1,9 Millionen Franken für die Vorfinanzierung des Werkhofs zur Seite legen. (bes)

3. Mai: Hittnau schliesst schlechter ab als budgetiert

Die Jahresrechnung der Politischen Gemeinde Hittnau schliesst mit einem Aufwandsüberschuss von 500’000 Franken ab – mit einem Aufwand von 19,9 Millionen Franken und einem Ertrag von 19,4 Millionen Franken. Vergleicht man das Ergebnis mit dem Budget von 2023, so fällt es um 2,1 Millionen Franken schlechter aus. Damals hatte die Gemeinde mit einem Ertragsüberschuss von 1,6 Millionen Franken gerechnet.

Die Abweichung ist in erster Linie auf die Fertigstellung der Hittnau Care an der Jakob-Stutz-strasse zurückzuführen, das eine Wertberichtigung von 1,1 Millionen Franken mit sich zog. Ausserdem wurden höheren Aufwandskosten von Springereinsätzen und Personalvermittlungsmandate erzeugt, diese machten knappe 650’000 Franken aus, so wie vom Strassenunterhalt und der Langzeitpflege.

In der Investitionsrechnung im Verwaltungsvermögen wurden Nettoinvestitionen von 2,25 Millionen Franken getätigt, budgetiert wurden damals 2,29 Millionen Franken. Im Finanzvermögen musste die Gemeinde zudem noch mit 620'000 Franken, die nicht budgetiert waren, für die Fertigstellungsarbeiten von Hittnau Care aufkommen.

Auch Schulgemeinde verschätzt sich

Die Schulgemeinde schliesst mit einem etwas höherem Aufwandsüberschuss ab, dieser beträgt eine halbe Million Franken. Budgetiert wurden damals ein Ertragsüberschuss von 89’000 Franken. Die Jahresrechnung zählt einen Aufwand von knapp 11 Millionen Franken, liegt somit knappe 400’000 Franken über dem budgetierten Betrag. Verursacht wurden die Mehrkosten hauptsächlich durch höhere Lohnkosten.

Der Ertrag macht einen Betrag von 10,5 Millionen Franken aus. Zwar konnten durch Steuern 563'000 Franken mehr eingenommen werden als ursprünglich budgetiert, jedoch fiel der Finanzausgleich um 820'000 Franken geringer aus.

An der Gemeindeversammlung vom 24. Juni werden beide Jahresrechnungen den Stimmberechtigten unterbreitet. (mgp)

30. April: Dürnten schliesst besser ab als budgetiert

Die Jahresrechnung 2023 von Dürnten schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 455‘000 Franken ab. Der budgetierten Ertragsüberschuss sei 7‘200 Franken gewesen, schreibt die Gemeinde Dürnten in einer Medienmitteilung.

Im Vergleich zum Budget erhöht sich der Gesamtaufwand von 61,2 Millionen Franken um 1,6 Prozent. Der
Gesamtertrag von 61,6 Millionen Franken erhöhte sich um 2,3 Prozent.

Die grössten Abweichungen zum Budget in der Erfolgsrechnung sind auf der Aufwandseite zu finden: Die Mehrkosten beim Ressort Bildung von total 1,3 Mio. Franken für Lohnanteile an Kanton und Personalaufwand: beides vorwiegend gebundene Ausgaben bei der Sonderpädagogik sowie Primarschule – sowie auch für Springereinsätze.

Die ordentlichen Steuern sind um 0,4 Millionen Franken tiefer ausgefallen. Die Grundstückssteuern schlossen dagegen um 1,1 Mio. Franken über dem Budget ab. Dank des guten Geschäftsganges richtete die ZKB einen höheren Gewinnanteil von 0,2 Mio. Franken aus.

Die Bilanz weist Aktiven und Passiven von je 118,9 Millionen Franken aus. Mit der Einlage des Ertragsüberschusses erhöht sich der Bilanzüberschuss auf 84,7 Mio. Franken.

Das per Ende 2023 ausgewiesene Nettovermögen von 33,8 Millionen Franken ist im Vergleich zum Vorjahr um 12,2 Prozent gestiegen. Bei 7‘868 Einwohnern beträgt der pro-Kopf-Anteil 4‘293 Franken. Im Vorjahr waren es 3‘870 Franken.

Die Jahresrechnung 2023 sei geprägt gewesen von verschiedenen einmaligen Positionen. Einerseits gab es gegenüber dem Budget ausserordentlich hohe Grundstückgewinnsteuern, andererseits wurde die
budgetierte Einlage in die Vorfinanzierung von 6,6 Mio. Franken gebucht.

In den folgenden Jahren werden grosse Investitionsprojekte wie die Neubauten des Schulhauses, Turnerstrasse und des Gemeindehauses realisiert. Die Investitionsausgaben sowie Folgekosten aus Abschreibungen, Unterhalt beeinflussten den Finanzhaushalt. Die hohe Selbstfinanzierung von 9 Millionen Franken unterstützt die späteren Rechnungsjahre und die Finanzierung der grossen Investitionen. (eru)

30. April: Russikon macht ein Plus von 3,7 Millionen Franken

Russikon schliesst die Jahresrechnung 2023 mit einem Aufwand von rund 29,7 Millionen Franken und einem Ertrag von rund 33,4 Millionen Franken. Das macht einen Ertragsüberschuss von 3,7 Millionen Franken. Budgetiert war für das Jahr 2023 ein Ertragsüberschuss von nur 2’300 Franken.

Die hauptsächlichen Gründe für den unerwartet guten Abschluss seien einmal mehr auf die Steuereinnahmen zurückzuführen, schreibt die Gemeinde Russikon in einer Medienmitteilung. Diesmal konnten insbesondere bei den allgemeinen Gemeindesteuern fast 1,9 Millionen Franken mehr Einnahmen verbucht werden, als im Budget vorgesehen waren.

Dies sei unter anderem auf nicht planbare einmalige Einkünfte bei den Steuerpflichtigen wie beispielsweise ausserordentliche Dividendenausschüttungen zurückzuführen. Bei den Grundstückgewinnsteuern resultierten Mehreinnahmen von rund 646'000 Franken.

Bei den Investitionen wurden im Jahr 2023 mit netto 13,7 Millionen Franken rund CHF 1,1 Millionen Franken mehr umgesetzt als die geplanten 12,6 Millionen Franken. Ein Grund für die Mehrausgaben sei die Umbuchung der Liegenschaft «Fadezeinli» an der Dorfstrasse 14/16/18 in das Verwaltungsvermögen zum
Buchwert von 620'000 Millionen Franken. Diese von der Gemeindeversammlung im Juni 2023 beschlossene Umwidmung sei nicht budgetiert gewesen.

Per 31. Dezember 2023 verfügte die politische Gemeinde Russikon überflüssige Mittel von rund 10,7 Millionen Franken. Das Finanzvermögen betrug Ende Jahr rund 22,6 Millionen Franken, das Verwaltungsvermögen rund 31, 8 Millionen Franken. Bei einer Bilanzsumme von rund 54,5 Millionen Franken und einem Fremdkapital von rund 11,3 Millionen Franken ergibt sich ein Eigenkapital von rund 43,2 Millionen Franken. (eru)

26. April: Neubewertung sorgt für erfreuliches Resultat in Lindau

Die Jahresrechnung 2023 der Gemeinde Lindau schliesst mit einem erfreulichen Ergebnis ab. Wie der Gemeinderat im «Der Lindauer» mitteilt, ist der gute Rechnungsabschluss insbesondere auf die Neubewertung der Liegenschaften des Finanzvermögens zurückzuführen.

Der Aufwand liegt bei 40,3 Millionen Franken und der Ertrag bei 44,8 Millionen. Der Ertragsüberschuss
beläuft sich damit auf 4,49 Millionen.

Im Budget vorgesehen war, bedingt durch Einlagen in finanzpolitische Reserven, eine schwarze Null. Massgeblich zu dieser Ergebnisverbesserung hat laut der Mitteilung die Neubewertung der
Liegenschaften des Finanzvermögens beigetragen.

Einmal pro Legislaturperiode müssen diese neu bewertet werden. Die grössten Wertsteigerungen erzielten dabei die Parzellen Plattenächer und Rosenacher, beide im Ortsteil Tagelswangen gelegen.

Von den budgetierten Investitionen von 6,4 Millionen Franken wurden 3,3 Millionen Franken getätigt. Dies
entspricht einer Umsetzungsquote von 52 Prozent. Insbesondere die Verzögerungen beim Anschluss
Ara Givaudan und Projektverschiebungen im Bereich Schulinfrastruktur tragen zu dieser Abweichung bei.

Die Selbstfinanzierung liegt mit beinahe 10 Millionen Franken und einem Anteil von
23 Prozent auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Sämtliche Investitionen konnten mit selbst erwirtschafteten Mitteln finanziert werden. (bes)

26. April: Geänderte Vorzeichen in Zell

Der Gemeinderat Zell hat die Jahresrechnung 2023 veröffentlicht. Diese schliesst mit einem Gewinn von rund 5,49 Millionen Franken ab. Dies bei einem Aufwand von total 44,49 Millionen und einem Gesamtertrag von 49,98 Millionen Franken. Budgetiert hatte die Gemeinde einen Aufwandüberschuss von 128’500 Franken.

Treiber dieser Entwicklung sind insbesondere die Bereiche Finanzen und Steuern, Soziale Sicherheit und Verkehr. In Ersterem sorgt ein nicht budgetierter Bewertungsgewinn von 5,15 Millionen Franken massgeblich für den Überschuss. Er resultiert aus der Neubewertung der Gemeindegrundstücke, die alle vier Jahre durchgeführt wird.

Im Bereich der sozialen Sicherheit trugen vor allem kleinere Aufwände im Bereich Ergänzungsleistungen zum Überschuss bei. Mehr als im Budget vorgesehen gab die Gemeinde in den Bereichen Bildung und Allgemeine Verwaltung aus.

2023 hat die Gemeinde Zell rund 6,1 Millionen Franken investiert, 900’000 Franken weniger als budgetiert. Dies ist unter anderem auf die Verzögerung bei der Erweiterung des Schulhauses Engelburg in Rikon zurückzuführen. (nos)

26. April: Maur überrascht mit positivem Ergebnis

Budgetiert war ein Defizit von 2,6 Millionen Franken. Nun vermeldet Maur überraschend einen positiven Jahresabschluss. Dieser fällt mit einem Plus von 24’700 Franken allerdings nur knapp aus. Dies bei einem gerundeten Gesamtaufwand von 82,35 Millionen Franken und einem Gesamtertrag von 82,33 Millionen.

Verantwortlich für das bessere Ergebnis seien verschiedene Faktoren, schreibt die Gemeinde. So habe sie gegenüber Budget gut 4,5 Millionen Franken an zusätzlichen Einnahmen durch die allgemeinen Gemeindesteuern verbuchen können. Allerdings würde ein Grossteil dieses Steuermehrertrags, nämlich 3,7 Millionen Franken, gleich wieder durch die Zahlungen an den Finanzausgleich abgeschöpft.

Mehreinnahmen verzeichnete Maur zudem dank der Grundstückgewinnsteuern. Mit 7,9 Millionen Franken lag der Betrag 1,9 Millionen über der budgetierten Summe. Insgesamt gingen die Einnahmen in diesem Bereich im Vergleich zu den Vorjahren (2021: 9,4 Millionen; 2022: 8,3 Millionen) jedoch etwas zurück.

Höher als erwartet fielen im Jahr 2023 dafür die Aufwände in den Bereichen Bildung, Gesundheit und soziale Sicherheit aus, wie der aktuellen Jahresrechnung zu entnehmen ist. Belastet haben die Rechnung zudem Abschreibungen in Höhe von 9,6 Millionen Franken, wovon 1,9 Millionen ausserplanmässig anfielen. Insgesamt bewertet die Gemeinde das aktuelle Ergebnis als «einen Hinweis auf die Nachhaltigkeit der Finanzierung im Gemeindehaushalt».

Erfreut zeigt sich Maur auch über den hohen Selbstfinanzierungsgrad. So konnten sämtliche Nettoinvestitionen vollständig aus eigener Kraft finanziert werden können. (lel)

14. April: Wangen-Brüttisellen schliesst positiv ab

Die Gemeinde Wangen-Brüttisellen informiert in ihrer Mitteilung über die Sitzung vom zweiten April, wo die Jahresrechnung 2023 genehmigt wurde. Mit einem Plus von über 7,9 Millionen Franken eine positive Bilanz, laut Gemeinde vor allem auf höhere Grundsteuereinnahmen, zusätzliche Erträge bei den ordentlichen Steuereingängen sowie den Buchgewinn aus der Neubewertung der Liegenschaften des Finanzvermögens zurückzuführen.

Mit dem Plus könnten neben beträchtlichen Investitionen im 2023 auch zukünftige überdurchschnittlich hohe Investitionen bewältigt werden. Die Investitionen des Rechnungsjahres liegen mit 8,3 Millionen Franken knapp über dem Zielwert von 8,1 Millionen. Der Ertragsüberschuss von rund 8,7 Millionen Franken werde dem Bilanzüberschuss gutgeschrieben. Dieser weist auf Ende 2023 einen Betrag von 57’754’960 Franken aus.

Weniger positiv fallen laut Mitteilung die Aufwendungen im Bereich Bildung, Pflegefinanzierung und Asylwesen aus: Die Kosten seien gegenüber dem Budget und Vorjahr um insgesamt 2 Millionen Franken gestiegen. Um die angespannte Situation im Asylbereich zu bewältigen, wurde ein Kredit von 100’000 Franken für Springermandate bis Ende September 2024 als gebundene Ausgabe bewilligt.

Dies soll dabei helfen, die in der Verwaltung auflaufenden Aufwände für Koordination und Unterbringen sowie weitere Aufgaben im Sozialbereich zu decken.

12. April: Wila schliesst viel besser ab als erwartet

Die Gemeinde Wila hat ihre Jahresrechnung 2023 veröffentlicht. Diese schliesst mit einem Gewinn von rund 1,48 Millionen Franken ab, dies bei einem Aufwand von rund 13,3 Millionen und einem Ertrag von gut 14,8 Millionen Franken. Im Budget hatte die Gemeinde mit einem Ertragsüberschuss von nur 14’400 Franken gerechnet.

Wesentlicher Grund für die Abweichung sind – wie bereits in Turbenthal – hohe Einnahmen aus Grundstücksgewinnsteuern. Sie belaufen sich auf knapp 1,14 Millionen Franken – mehr als doppelt so viel wie budgetiert.

Weniger Kosten verursachte die Sozialhilfe, wo man von deutlich mehr Anmeldungen ausgegangen war. Auch im Bereich Gesundheit entstanden weniger Kosten als angenommen. 2023 hat die Gemeinde Wila rund 1,1 Millionen Franken in die Infrastruktur investiert. Dabei belasteten vor allem Erneuerungen im Wassernetz und Strassensanierungen die Rechnung.

Trotz Investitionen zeigt sich die Gemeinde erfreut über das Nettovermögen von 1’500 Franken pro Einwohner. An der Gemeindeversammlung vom 18. Juni befinden die Wilemer Stimmbürger über die Jahresrechnung. (nos)

10. April: Pfäffikon schliesst doch nicht im Minus ab

Eigentlich rechnete man in Pfäffikon mit einem Aufwandsüberschuss von 0,1 Millionen Franken, nun schliesst die Gemeinde doch mit einem Ertragsüberschuss von knapp 1,2 Millionen Franken ab. Höhere Steuereinnahmen halfen die Steuerkraft von Pfäffikon zu steigern, was zu einem um 2,4 Millionen Franken tieferen Finanzausgleich führt.

Für die laufende Legislatur (2022 – 2026) wurden alle drei langfristigen finanzpolitischen Ziele er­reicht:

- Mittelfristiger Ausgleich über 8 Jahre: + 10 Millionen Franken

- Steuerfuss maximal 10 Prozent über dem kantonalen Mittel (100 Prozent im 2022): 110 Prozent

- Nettovermögen pro Einwohner zwischen 0 und 2’000 Franken: 1’135 Franken

Trotz der positiven Ergebnisse in den vergangenen Jahren müsse dem Finanzhaushalt weiterhin grosse Beachtung geschenkt werden, damit die finanzpolitischen Ziele auch in Zukunft eingehalten und die geplanten hohen Investitionen ohne allzu grosse Verschuldung finanziert werden können. (alk)

10. April: Uster erzielt 6,6 Millionen mehr Überschuss als erwartet

Gute Neuigkeiten aus Uster: Die Stadt schliesst das Jahr 2023 mit einem Plus von über 10 Millionen Franken ab. Bei einem Ertrag von 315,8 Millionen Franken und einem Aufwand von 304,9 Millionen Franken ergibt sich ein Überschuss von 10,9 Millionen Franken. Dies, obwohl Mehraufwände betrieben werden mussten. Zum ausführlichen Bericht. (alk)

9. April: Egg schliesst wie erwartet im Minus ab

Die Gemeinde Egg schliesst das Jahr 2023 wie erwartet im Minus ab: Bei einem Aufwand von 61,9 Millionen Franken und einem Ertrag von 60,5 Millionen Franken wird ein Verlust von 1,4 Millionen Franken erzielt. Budgetiert war ein Aufwandsüberschuss von 1,38 Millionen Franken.

Das Resultat sei vor allem durch das Ergebnis in den Aufgabengebieten der Gesundheit, Finanzen und Steuern geprägt. Im Bereich Gesundheit seien laut der Gemeinde Mehrkosten bei der Pflegefinanzierung von rund einer Million Franken entstanden.

Dank der allgemeinen Gemeindesteuern sowie der Grundstückgewinnsteuer liegt das Nettoergebnis im Bereich Finanzen und Steuern rund 1,1 Millionen Franken über dem Budgetwert 2023.

Die beeinflussbaren Kosten seien sehr gut eingehalten worden. Die finanzpolitischen Ziele konnten eingehalten werden. (alk)

8. April: 3 Millionen höherer Gewinn als erwartet in Wald

Positive Bilanz in der Gemeinde Wald: Sie schliesst die Rechnung 2023 bei einem Aufwand von 77,033 Millionen Franken, einem Ertrag von 80,520 Millionen Franken und mit einem Ertragsüberschuss von 3,487 Millionen Franken ab. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von 0,475 Millionen Franken. Der veranschlagte Totalaufwand wurde um 2,220 Millionen Franken überschritten, der Totalertrag um 5,232 Millionen Franken übertroffen.

Zum Erfolg trugen vor allem Mehreinnahmen bei den Steuern 2023 und den Vorjahren, grössere Erträge bei der Quellensteuer sowie die Einnahmen der Grundstückgewinnsteuern bei. Im Bereich soziale Sicherheit stiegen die Nettokosten bei den Ergänzungsleistungen zur AHV/IV gegenüber dem Budget 2023. Ebenfalls höhere Aufwendungen von rund einer halben Million Franken finden sich im Asylwesen, wo die Quotenerhöhung für die Aufnahme von Flüchtlingen ihre Spuren hinterliess.

Der Gewinn soll nun in Projekte im Bereich der Schul- und Sportanlagen investiert werden. (alk)

5. April: Ertragsüberschuss in Rüti übersteigt die Erwartungen

Rüti hat die Jahresrechnung 2023 mit einem Ertragsüberschuss von 8,2 Millionen Franken abgeschlossen – das sind 6,5 Millionen Franken mehr als erwartet. Dies sei darauf zurückzuführen, dass die Gemeinde einen Zuwachs bei der Bevölkerung erfahren habe, schreibt die Gemeinde. Eine steigende Einwohnerzahl bedeutet demnach eine höhere Einnahme aus Gemeindesteuern sowie eine steigende Steuerkraft.

Die Gemeinde hatte aber nicht bloss mehr Einnahmen, sondern auch tiefere Ausgaben, wie etwa im Sozialhilfebereich, oder tiefere Personalkosten. Der Gesamtaufwand beläuft sich auf 96,3 Millionen Franken, der Personalaufwand macht 20,9 Millionen Franken aus. Zudem hatte die Gemeinde zwar die Möglichkeit, Investitionen zu tätigen, es wurden jedoch nicht alle Vorhaben realisiert. Einen Mehraufwand stellten die Pflegefinanzierung, Ergänzungsleistungen und die kantonal angestellten Lehrpersonen dar.

Das positive Ergebnis der Jahresrechnung gibt der Gemeinde nun einen finanziellen Spielraum für künftige Projekte. Die finanzielle Lage in Rüti sei stabil und gut, schreibt die Gemeinde. (mgp)

5. April: In Grüningen wird Gleichgewicht gehalten

Mit einem knappen Ertragsüberschuss von rund 501’000 Franken hält die Gemeinde Grüningen ihre Jahresrechnung von 2023 in Balance. Auf einen Aufwand von 24,1 Millionen Franken wurde ein Ertrag von 24,5 Millionen Franken erzielt.

Während der Steuerertrag und die Grundstückgewinnsteuern gegenüber dem Vorjahr höher ausfielen, wurde ein Mehraufwand im Asylwesen von rund 184’000 Franken verbucht. Die Kosten der Pflegefinanzierung in Alters- und Pflegeheimen wurden um 546’000 Franken unterschätzt. Ebenfalls weniger budgetiert wurde für die ambulante Krankenpflege, die machte 88’000 Franken mehr aus als erwartet. Auch die Zusatzleistungen fielen knapp 70’000 Franken höher aus als budgetiert. Die Gemeinde schreibt dazu, dass dies in direktem Zusammenhang stehe mit der Altersstruktur und der demografischen Entwicklung.

Die Bewertung der Liegenschaften im Finanzvermögen, die einmal pro Amtsperiode durchgeführt wird, führte zu einer Korrektur, die eine Abschreibung von rund 630’000 Franken bedeutet – dies betrifft mehrheitlich die Sanierung des Färberhus. (mgp)

5. April: Gossau zeigt sich widerstandsfähig

Gossau schliesst mit einem Ertragsüberschuss in der Erfolgsrechnung von 2023 ab. Bei einem Gesamtaufwand von knapp 72 Millionen Franken konnte die Gemeinde einen Gesamtertrag von 73 Millionen Franken erzielen. Der Überschuss liegt bei 1,4 Millionen Franken – die Gemeinde rechnete mit 318’500 Franken.

Die Budgetierungen seien zu vorsichtig unternommen worden, schreibt die Gemeinde, denn bei den ordentlichen Steuern seien Mehrerträge von etwa 2,3 Millionen Franken verzeichnet worden. Die Erträge der Grundstückgewinnsteuern liegen weiterhin auf hohem Niveau bei 3,6 Millionen Franken, budgetiert wurden 100’000 Franken weniger. Mit rund 13,4 Millionen Franken macht der Beitrag aus dem Finanzausgleich viel aus, nämlich 18 Prozent sämtlicher Erträge.

Beim Aufwand sorgen die Ausgaben bei der Primarschule, der externen Sonderschulung sowie der stationären Pflegefinanzierung für grössere Anteile als erwartet. Wegen des Teuerungsausgleichs von 3,5 Prozent, der vom Regierungsrat beschlossen wurde, kam es zu höheren Personalkosten, die 15,5 Millionen Franken betragen.

Die finanzielle Situation in Gossau werde sich kontinuierlich verbessern, teilt die Gemeinde mit. Das Fremdkapital konnte im Rechnungsjahr 2023 auf 11 Millionen Franken reduziert werden – also um 3 Millionen Franken. (mgp)

3. April: Trotz Ertragsüberschuss ist man in Weisslingen verhalten optimistisch

Die Weisslinger Jahresrechnung 2023 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 2,34 Millionen Franken bei einem Aufwandüberschuss von 1,23 Millionen Franken. Dem Gesamtaufwand von 23,3 Millionen Franken stehen Erträge von 25,7 Millionen Franken gegenüber.

Die höheren Einnahmen von 2,3 Millionen Franken sind auf die höheren Steuereinnahmen, Neubewertungen der Sachanlagen im Finanzvermögen und Rückzahlungen im Sozialbereich zurückzuführen. Die Mehrausgaben entstanden durch ausserordentliche Abschreibungen bei einer Liegenschaft und einem Projekt.

Der Gemeinderat sei aufgrund des erfreulichen Ergebnisses verhalten optimistisch hinsichtlich der zukünftigen Finanzentwicklung der Gemeinde. Nach wie vor bleibe die Finanzlage angespannt. Der Gemeinderat sei jedoch zuversichtlich, dass der «Turnaround» geschafft werde und die hohe Verschuldung mittelfristig abgebaut werden könne. (lda)

3. April: Schulgemeinde Hinwil erwirtschaftet rund 1,1 Millionen Franken Gewinn

Die Schulpflege Hinwil hat an ihrer Sitzung im März die Erfolgsrechnung, Bilanz und Investitionsrechnung 2023 der Schule Hinwil zuhanden der Schulgemeindeversammlung vom 12. Juni 2024 verabschiedet.

Die Rechnung 2023 schliesst bei einem Aufwand von 33,3 Millionen Franken und Einnahmen von 34, 4 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von rund 1,08 Millionen Franken ab. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss 1,3 Millionen. Die Jahresrechnung schliesst gegenüber dem Budget demzufolge um 2,4 Millionen erheblich besser ab. Im Ergebnis sind 1,8 Millionen ordentliche Abschreibungen auf dem Verwaltungsvermögen enthalten.

Keine Reserven, weniger Investitionen

Die Steuern früherer Jahre verzeichnen derweil einen Mehrertrag von 2,6 Millionen Franken.

Minderaufwendungen sind in den Bereichen Schulliegenschaften (0,1 Mio.), Schulverwaltung (88’000 Franken) und Volksschule sonstiges (70’000 Franken) angefallen.

Mehraufwendungen sind in den Bereichen Sekundarschule (258’000 Franken), Schulleitung und Behörden (140’000 Franken), Sonderschulen (108’000 Franken) und Kindergarten (67’000 Franken) zu verzeichnen.

Trotz grossem Ertragsüberschuss sei die Bildung einer finanzpolitischen Reserve für kommende Jahre mit schlechteren Rechnungsergebnissen nicht möglich, da eine solche Reserve nicht budgetiert wurde.

Zudem tätigte die Schulgemeinde Nettoinvestitionen über 1,2 Millionen Franken, wobei rund 2,3 Millionen Franken budgetiert waren. (lda)

1. April: Wildberg erwirtschaftet mehr Gewinn als erwartet

Der Wildberger Gemeinderat hat an seiner letzten Sitzung die Jahresrechnung 2023 der Politischen Gemeinde genehmigt. Diese schliesst bei einem Aufwand von 6,67 Millionen Franken und einem Ertrag von 7,56 Millionen mit einem Gewinn von 887’564 Franken.

Der Ertragsüberschuss ist höher als budgetiert: Wildberg rechnete nur mit einem Plus von 26’700 Franken.

Die Jahresrechnung wird nun der Rechnungsprüfungskommission vorgelegt und kommt dann am 12. Juni an die Gemeindeversammlung. Damit können die Wildberger dieses Jahr wieder wie üblich im Sommer über die Jahresrechnung befinden. Im vergangenen Jahr war dies erst im September der Fall. Nach dem Chaos in der Verwaltung im Jahr 2022 war die Rechnung zunächst fehlerhaft und musste nochmals überarbeitet werden. (bes)

28. März: Das Ergebnis von Hinwil ist besser als erwartet

Der Gemeinderat von Hinwil hat die Jahresrechnung 2023 verabschiedet, die nun der Gemeindeversammlung am 12. Juni vorgelegt wird. Die Erfolgsrechnung schliesst mit einem Gesamtaufwand von 61,9 Millionen Franken und einem Gesamtertrag von 67,3 Millionen Franken ab.

Der Ertragsüberschuss beträgt 5,4 Millionen Franken. Dies übertrifft die Budgetprognose um 5,3 Millionen Franken.

Die Mehreinnahmen stammen hauptsächlich aus Grundstückgewinnsteuern, allgemeinen Gemeindesteuern und Gewinnausschüttungen der ZKB.

Einsparungen wurden in den Bereichen öffentliche Ordnung, Sozialleistungen und Umweltschutz erzielt. Es gab aber auch Mehrausgaben, insbesondere in den Bereichen Behörden und Verwaltung, Kultur, Gesundheit und Verkehr.

Insgesamt wurden netto 14,6 Millionen Franken investiert. In den Neubau der Sportanlage Hüssenbüel wurden 5,5 Millionen investiert. Für die Sanierung der Zürich-, Dürtner- und Bachtelstrasse investierte die Gemeinde ihren Anteil von rund 800’000 Franken.

Der Cash Flow aus der laufenden Rechnung übertraf mit 7,9 Millionen Franken das Ziel von mindestens 2,5 Millionen Franken deutlich. Das Eigenkapital beträgt neu 50,5 Millionen Franken und die Nettoschuld liegt mit 891 Franken pro Einwohner unter dem Ziel von maximal 1500 Franken. (tbu)

28. März: Bubikon schliesst schlechter ab als budgetiert

Bubikon hatte für 2023 einen Ertragsüberschuss von rund 18,1 Millionen Franken budgetiert. Jedoch schliesst die Erfolgsrechnung mit einem Überschuss von 16,9 Millionen Franken ab, was um 1,2 Millionen Franken schlechter ist als erwartet. Dies ist laut Gemeinde eine Folge des tieferen Ressourcenzuschusses (Finanzausgleich). Dieser fiel um rund 2,5 Millionen Franken tiefer aus, als angenommen. Dies hat mit der höheren eigenen Steuerkraft als auch mit den tieferen Kantonalen Mittel zu tun.

Die Hauptinvestitionen der Gemeinde konzentrierten sich auf den Verkehr und den Umweltschutz, wobei nur etwa 47 Prozent der geplanten Netto-Investitionen von 6,3 Millionen Franken getätigt wurden.

Personelle Engpässe wurden laut Mitteilung erkannt und behoben, um zukünftige Investitionen zu unterstützen.

Das Eigenkapital beläuft sich auf rund 38,3 Millionen Franken, während die Nettovermögensposition pro Einwohner von 920 Franken im Jahr 2022 auf 1.276 Franken im Jahr 2023 gestiegen ist.

Dies ermöglicht es der Gemeinde, die erforderlichen Reserven für zukünftige Investitionen in die Schul- und Sportinfrastruktur aufzubauen. (tbu)

26. März: Grosses Plus für die Stadt Wetzikon dank Sonderergebnissen

Die Stadt Wetzikon resultiert im Gesamthaushalt ein Gewinn von rund 12,9 Millionen Franken und ein Finanzierungsüberschuss von 16 Millionen Franken. Das gute Ergebnis sei laut der Wetziker Stadträtin, Sandra Elliscasis, vor allem auf die Sonderergebnisse, insbesondere auf den Mehrertrag aus den Grundstückgewinnsteuern von 9,3 Millionen Franken, zurückzuführen. Zum ausführlichen Bericht. (alk)

18. März: Illnau-Effretikon vermeldet ein «solides Ergebnis»

Höhere Steuereinnahmen, Buchgewinne und eine gestiegene Gewinnausschüttung durch die Zürcher Kantonalbank macht die Stadt Illnau-Effretikon für ihre positive, aber nicht überdurchschnittliche Jahresrechnung verantwortlich.

Doch der Stadtrat hebt auch den Mahnfinger. Es warten Grossinvestitionen, und der Schuldenberg der Stadt ist zuletzt weiter angestiegen. Zum ausführlichen Bericht. (lel)

18. März: Zweistelliger Millionengewinn in Volketswil

Geplant waren 722’000 Franken, am Ende resultiert in Volketswil ein Plus von gut 15,6 Millionen. Verantwortlich für den grossen Ertragsüberschuss sind vor allem die Grundstückgewinnsteuern. Ebenfalls positiv ausgewirkt habe sich ein geringerer Personalaufwand, schreibt die Gemeinde. Zum ausführlichen Bericht. (lel)

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