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Nach Rechtsstreit: Ab Juni kostet das Parkieren in Hinwil

Rund zehn Rekurse bremsten im letzten Sommer den Plan des Hinwiler Gemeinderates, Parkgebühren zu erheben. Bald ist es doch soweit.

Auch die Parkplätze bei der «Bachtel-Ranch» werden kostenpflichtig – mit einiger Verspätung.

Foto: Till Burgherr

Nach Rechtsstreit: Ab Juni kostet das Parkieren in Hinwil

Mit Münz oder digital

Bald gilt es ernst: Die vor einem Jahr angekündigten Parkgebühren in Hinwil werden Realität – zumindest teilweise.

Mit fast einem Jahr Verzögerung führt der Hinwiler Gemeinderat per 1. Juni Parkgebühren auf dem Gemeindegebiet ein. Ursprünglich war die Einführung auf 1. Juli 2023 geplant, doch diverse Rekurse verzögerten das Projekt. Der Hauptkritikpunkt: Der Gemeinderat wollte auf bargeldloses Bezahlen setzen.

Nun hätten diese Rekurse erledigt werden können, wie der Gemeinderat in einer aktuellen Mitteilung schreibt, «sodass die Gebührenerhebung – ausser auf dem Bachtel in Orn – umgesetzt werden kann».

Stammgäste der «Bachtel-Ranch» hatten im Frühling letzten Jahrs rund 150 Unterschriften gesammelt, um sich mit einem Rekurs gegen die Einführung einer Parkgebühr auf dem Parkplatz in Orn zu wehren. Das Parkieren hätte ab der ersten Minute Fr. 2.50 und maximal 10 Franken pro Tag kosten sollen.

Nur am Wochenende teurer

Der Bezirksrat stützte diesen Rekurs mit der Begründung, dass die Gebühren in Orn den Grundsatz der Verhältnismässigkeit verletzen. Der Gemeinderat hat nun neue Gebühren festgesetzt: So soll das Parkieren in Orn neu pro Stunde einen Franken und maximal sechs Franken unter der Woche kosten – analog zum Rest der Gemeindeparkplätze. Nur am Wochenende wird es in Orn etwas teurer: Parkieren bis zu einer Stunde kostet einen Franken, danach jede weitere Stunde Fr. 2.50 bis maximal 10 Franken für den ganzen Tag.

Diese Neufestsetzung wird am 24. Mai amtlich publiziert. Bereits ab Juni werden die Parkplätze auf dem Gemeindeplatz, an der Zürichstrasse, im Eisweiher, in der Badi und in der Sportanlage Hüssenbüel kostenpflichtig. «An allen Standorten kann sowohl mit Bargeld an einer Parkuhr als auch digital bezahlt werden», betont der Gemeinderat.

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