Bürgerliche wollen Löhne der Stadt Uster stärker mitbestimmen
Debatte im Parlament Uster
Am Montagabend wurde im Ustermer Gemeinderat über Löhne von Angestellten der Stadt diskutiert. Die Initianten sprachen von Transparenz und Fairness, die Gegnerinnen von einer möglichen Mogelpackung.
Ein Parlament soll nah an den Menschen debattieren. Es wird vom Volk gewählt, damit es die Bürgerinnen und Bürger in seinen Ratssitzungen auch möglichst gut abbildet. Die Argumentation, inwiefern der Gemeinderat die Ustermer Bevölkerung spiegelt, wurde in der Parlamentssitzung am Montag immer wieder ins Feld geführt.
Das begann schon mit einem Votum ganz am Anfang der Sitzung. Momentan seien im Ustermer Parlament nur 22 Prozent Frauen vertreten, monierte Nina Nussbaumer (SP). «Der Weg in den Rat ist nicht für alle gleich offen.» Sie fragte das Plenum, ob es sich hier nicht um eine unausgesprochene Männerquote handle.
Mit Natalie Lengacher (Grüne) und Karin Niedermann (SP) verabschiedeten sich in kurzer Zeit nämlich schon zwei Frauen aus dem Ustermer Gemeinderat. Für Lengacher kam Lukas Adam (Grüne). Es war übrigens die erste Parlamentssitzung für den jüngsten Ustermer Gemeinderat.

