Abo

Politik

Jetzt soll sich Arbeit für Eltern wieder lohnen

Fünf Jahre hat es gedauert, bis aus einem Postulat ein neues System für die Regelung von Elternbeiträgen für die Kinderbetreuung wurde. Hat sich die Arbeit gelohnt?

Jetzt soll sich Arbeit für Eltern wieder lohnen

Dübendorfer Parlament hat entschieden

Der Dübendorfer Gemeinderat hat die Verordnung für die Kinderbetreuung genehmigt. Die Befürworter lobten das Papier als gelungenen Systemwechsel für die Regelung der Elternbeiträge. Die SVP hingegen sparte nicht mit Kritik.

Manchmal braucht es eben einfach etwas Geduld. Genau fünf Jahre ist es her, dass das Parlament ein Postulat von Angelika Murer Mikolasek (GEU/GLP) und 17 Mitunterzeichnenden an den Stadtrat überwies. Mit dem Vorstoss nahm die grünliberale Gemeinderätin die damaligen Elternbeiträge für die familienergänzende Kinderbetreuung ins Visier. Für Dübendorfer Eltern mit hohen Arbeitspensen und mehr als einem Kind lohne sich die Arbeit nicht, kritisierte sie.

Das war die Initialzündung für die Kinderbetreuungsverordnung, die der Stadtrat am Montag dem Parlament vorlegte. Das umfangreiche Papier sei ein eigentlicher Systemwechsel, mit dem nicht nur die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert, sondern auch die Standortattraktivität Dübendorfs gesteigert werde, so der Stadtrat. Gleichzeitig vereinfache sich die Administration.

Online-Rechner soll helfen

Abo

Möchten Sie weiterlesen?

Liebe Leserin, lieber Leser

Nichts ist gratis im Leben, auch nicht Qualitätsjournalismus aus der Region. Wir liefern Ihnen Tag für Tag relevante Informationen aus Ihrer Region, wir wollen Ihnen die vielen Facetten des Alltagslebens zeigen und wir versuchen, Zusammenhänge und gesellschaftliche Probleme zu beleuchten. Sie können unsere Arbeit unterstützen mit einem Kauf unserer Abos. Vielen Dank!

Ihr Michael Kaspar, Chefredaktor

Sie sind bereits Abonnent? Dann melden Sie sich hier an

Digital-Abo

Mit dem Digital-Abo profitieren Sie von vielen Vorteilen und können die Inhalte auf zueriost.ch uneingeschränkt nutzen.

Sind Sie bereits angemeldet und sehen trotzdem nicht den gesamten Artikel?

Dann lösen Sie hier ein aktuelles Abo.

Fehler gefunden?

Jetzt melden.