Jetzt soll sich Arbeit für Eltern wieder lohnen
Dübendorfer Parlament hat entschieden
Der Dübendorfer Gemeinderat hat die Verordnung für die Kinderbetreuung genehmigt. Die Befürworter lobten das Papier als gelungenen Systemwechsel für die Regelung der Elternbeiträge. Die SVP hingegen sparte nicht mit Kritik.
Manchmal braucht es eben einfach etwas Geduld. Genau fünf Jahre ist es her, dass das Parlament ein Postulat von Angelika Murer Mikolasek (GEU/GLP) und 17 Mitunterzeichnenden an den Stadtrat überwies. Mit dem Vorstoss nahm die grünliberale Gemeinderätin die damaligen Elternbeiträge für die familienergänzende Kinderbetreuung ins Visier. Für Dübendorfer Eltern mit hohen Arbeitspensen und mehr als einem Kind lohne sich die Arbeit nicht, kritisierte sie.
Das war die Initialzündung für die Kinderbetreuungsverordnung, die der Stadtrat am Montag dem Parlament vorlegte. Das umfangreiche Papier sei ein eigentlicher Systemwechsel, mit dem nicht nur die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert, sondern auch die Standortattraktivität Dübendorfs gesteigert werde, so der Stadtrat. Gleichzeitig vereinfache sich die Administration.

