Uster baut Personalhaus des Spitals für Flüchtende um
Bezug im Juni
Die Stadt Uster muss weiterhin Geflüchtete aufnehmen. Dafür schafft sie jetzt Platz in einer Liegenschaft des Spitals.
16 Asylsuchende pro 1000 Einwohner: Ab 1. Juli müssen die Gemeinden im Kanton und damit auch im Oberland mehr Schutzsuchende unterbringen als bisher. Vor Schwierigkeiten stellt das auch die Stadt Uster, die mit ihren 37’000 Einwohnerinnen und Einwohnern neu insgesamt 590 Menschen unterbringen können soll. «Ich mache mir schon Sorgen», sagte Petra Bättig (FDP), Stadträtin und Vorsteherin der Abteilung Soziales, im Februar gegenüber dieser Redaktion.
Doch jetzt hat die Stadt den benötigten zusätzlichen Wohnraum gefunden – neben dem bestehenden Portfolio an Unterbringungsmöglichkeiten wie dem Zentrum Rosengarten, dem Westflügel des Stadthauses und dem vom Wagerenhof übernommenen Modulbau.
So geht aus einem Stadtratsbeschluss hervor, dass die Stadt den ersten und zweiten Stock des Personalhauses des Spitals Uster an der Asylstrasse 30 mietet und umbaut. Die Räume wurden bis Ende Januar vom Spital als Büros genutzt, waren jedoch ursprünglich als Personalzimmer (1-Zimmer-Appartements) konzipiert und in Betrieb.
Die Kosten für den Umbau, der im Mai vollzogen sein soll, belaufen sich gemäss Kostenvoranschlag auf rund 164’000 Franken. Der entsprechende Kredit wurde vom Stadtrat genehmigt.
