Bezirksrat bremst Veloweg-Projekt in Dübendorf aus
Stadt muss über die Bücher
Die Aufteilung der Kosten für die Sanierung respektive Neugestaltung der Usterstrasse sorgt bei der SVP für Ärger: Gemeinderat Lukas Schanz legte deshalb Rekurs ein – und hat damit recht bekommen.
«Der Stadtrat hat betreffend die Velomassnahmen im Rahmen der Sanierung und Neugestaltung der Usterstrasse seine Finanzkompetenzen überschritten», sagt der Dübendorfer SVP-Gemeinderat Lukas Schanz.
Am 29. Januar legte er deshalb Rekurs beim Bezirksrat Uster ein – gegen das vier Tage zuvor vom Stadtrat genehmigte Bauvorhaben. Im Rahmen des Projekts soll eine durchgehende Veloverbindung erstellt und die Bushaltestelle Bauhof barrierefrei umgebaut werden, zudem sollen Fussgängerübergänge ergänzt sowie bestimmte Strassenabschnitte saniert werden.
Gerade die Velomassnahmen, die mit einem Kredit von 970’000 Franken genehmigt wurden, sind Gemeinderat Schanz ein Dorn im Auge – denn nur 200’000 Franken davon wurden als neue Ausgaben ausgewiesen, die übrigen Kosten als gebundene Ausgaben.
