Wetzikon gehen die Gelder für erneuerbare Energie aus
Zu viele Gesuche
Bei der Stadt wurden bereits so viele Gesuche in Bezug auf erneuerbare Energie gestellt, dass sie sich etwas einfallen lassen muss. Geht es so weiter, steht schon im Sommer 2024 kein Kredit mehr zur Verfügung.
Die Wetziker Bevölkerung nimmt das Thema rund um Energie ernst. 2023 waren die Gesuche für erneuerbare Energiemassnahmen so hoch wie noch nie. Diese beriefen sich auf das Energiegesetz, das
im September 2022 in Kraft getreten ist: Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer müssen ihre Öl- und Gasheizungen am Ende von deren Lebensdauer durch klimafreundliche Installationen ersetzen, wie Wärmepumpen beispielsweise.
Im vergangenen Dezember hatte das Parlament einen Übergangskredit von 1,6 Millionen Franken für 2024 bewilligt, denn der Rahmenkredit 2020 bis 2024 war bereits Ende des letzten Jahrs ausgeschöpft. Dadurch beabsichtigte die Stadt, eingereichte Gesuche bis Ende 2024 gemäss dem geltenden Förderreglement zu unterstützen.
Keine Gelder mehr für Gesuche
Die Zahl der Fördergesuche steigt jedoch weiterhin, wie die Stadt Wetzikon mitteilt. Und sollte die Tendenz anhalten, rechnet die Stadt damit, dass der Übergangskredit schon im Sommer 2024 ausgeschöpft sein wird.
Deshalb wird nun ein neues Reglement für Fördergelder ausgearbeitet, das auch die gesetzlichen Rahmenbedingungen, welche sich aus dem kantonalen Energiegesetz ergeben, berücksichtigt. Gesuche, die eingereicht werden, nachdem der Übergangskredit aufgebraucht ist, werden keine Fördergelder der Stadt Wetzikon mehr erhalten.
