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Politik

Bezirksrat durchkreuzt Umzugspläne des Sozialdiensts Pfäffikon

Der Bezirksrat stoppt die Pläne des Sozialdiensts Pfäffikon. Dieser könnte den Entscheid ans Verwaltungsgericht weiterziehen. Tut er aber nicht. Die Gründe.

Bezirksrat durchkreuzt Umzugspläne des Sozialdiensts Pfäffikon

Rekurs gutgeheissen

Der Sozialdienst des Bezirks Pfäffikon darf vorderhand nicht umziehen. Nun ist erneut die Stimmbevölkerung gefragt.

Bis auf Weiteres werden keine Zügelwagen vor dem Bezirksgebäude an der Hörnlistrasse 71 vorfahren und das Mobiliar und die Akten der dort tätigen Berufsbeistände an die Sophie-Guyer-Strasse 9 transportieren. Der Bezirksrat Pfäffikon hat den Stimmrechtsrekurs von Daniel Huber, dem Fraktionspräsidenten der SVP Illnau-Effretikon, gegen den entsprechenden Beschluss des Zweckverbands Soziales Bezirk Pfäffikon gutgeheissen.

Darum geht es

Über den Zweckverband Soziales Bezirk Pfäffikon erfüllen die zehn Gemeinden des Bezirks die Gemeindeaufgaben des Sozialdiensts.

Im Februar 2020 hatte die Stimmbevölkerung des Bezirks einen jährlich wiederkehrenden Kredit über 320’000 Franken für die geplante Zentralisierung des Sozialdiensts an der Sophie-Guyer-Strasse 9 in Pfäffikon klar verworfen.

Nachdem kein alternativer Standort gefunden werden konnte, hat der Zweckverband Soziales im Jahr 2023 einen erneuten Versuch unternommen, seine Behörde am Standort Sophie-Guyer-Strasse zusammenzulegen. Dort sind seit 2021 bereits verschiedene Bereiche der Behörde untergebracht.

Die Exekutiven der zehn Gemeinden im Bezirk haben dem jährlichen Kredit von rund 67’000 Franken, der dem Umzug zugrunde liegt, im Herbst 2023 mit 6 zu 4 Stimmen zugestimmt.

Der Effrektiker Lokalpolitiker hatte gegen den jährlich wiederkehrenden Kredit von 66’947 Franken für den Ausbau und die Miete des neuen Standorts den Bezirksrat angerufen. Er machte geltend, dass die Zuständigkeit für diesen Kredit aufgrund der Höhe nicht bei den Gemeindeexekutiven des Zweckverbands liege, sondern bei der Stimmbevölkerung.

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