Gemeinden wollen GZO Spital Wetzikon nicht im Stich lassen
Treffen der Taskforce
Die zwölf Aktionärsgemeinden wollen dem GZO Spital Wetzikon unter die Arme greifen. Auch die Unterstützung mit Steuergeldern wird «wohlwollend geprüft».
Die Nachricht über die finanzielle Schieflage des Regionalspitals in Wetzikon hat nicht nur die betroffene Bevölkerung aufgeschreckt. Auch die Behörden in den zwölf Aktionärsgemeinden sind «in hohem Masse besorgt über die wirtschaftliche Lage des Spitals», wie einer Mitteilung zu entnehmen ist.
Eine Taskforce, bestehend aus Vertretern der Aktionärsgemeinden – Gemeindepräsidien, Gemeinderäte und Leitende in den Verwaltungen –, hat sich in dieser Woche erstmals getroffen, um die prekäre Lage zu beleuchten. Dabei wurde ein Ausschuss gebildet, der auch das drohende Szenario einer Nachlassstundung thematisieren wird.
Die Gemeinden attestieren dem GZO Spital eine «herausragende Stellung als eine der grössten Arbeitgeberinnen der Region» und eine «zentrale Bedeutung für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung im Zürcher Oberland». Entsprechend sehen sie sich in der Pflicht, dem Spital Hilfestellung zu leisten.

