Jetzt kommt es zur nächsten Ersatzwahl im Gemeinderat Zell
Finanzvorstand tritt zurück
Nach dem Wegzug von Finanzvorsteher Stefan Deinböck folgt nun der Rücktritt des Zeller Gemeinderats. Es steht erneut eine Ersatzwahl an. Eine Kandidatin hat sich bereits in Stellung gebracht.
Seit Ende 2023 wohnt der Zeller Finanzvorsteher Stefan Deinböck (FDP) nicht mehr in der Gemeinde. Damit er bis zum Ende der Legislaturperiode im Amt bleiben darf, reichte er im vergangenen Sommer ein Gesuch beim Bezirksrat ein. Dieser bewilligte das Begehren, und Deinböck hätte noch bis 2026 im Amt bleiben können.
Nun tritt der FDP-Gemeinderat doch vorher zurück. Der Bezirksrat Winterthur hat Ende Februar ein Gesuch um vorzeitige Entlassung – auf den Termin einer erfolgreichen Ersatzwahl, spätestens aber auf Ende Jahr – bewilligt.
Deshalb müssen die Zellerinnen und Zeller bald wieder ein neues Mitglied des Gemeinderats wählen. Wahlvorschläge für den frei werdenden Sitz können bis zum 2. Mai bei der Verwaltung eingereicht werden. Ist keine stille Wahl möglich, findet am 22. September ein erster Urnenwahlgang statt.
Pfister wills noch einmal wissen
Eine Kandidatin ist schon bekannt: Corinne Pfister (parteilos), die Präsidentin des Gewerbevereins. Sie stieg bereits ins Rennen um die Nachfolge von Bauvorsteherin Patricia Heuberger, zog ihre Kandidatur aber nach dem ersten Wahlgang zurück. Den Sprung in den Gemeinderat schaffte schliesslich Emil Ott (BGV, parteilos).
Jetzt will sie es noch einmal wissen. «Herzlichen Dank heute schon für eure Stimme, ich freue mich darauf», schrieb Pfister in einer E-Mail an die Mitglieder des Gewerbevereins.
Stefan Deinböck sitzt seit 2018 in der Exekutive und ist auch noch Präsident der FDP Zell-Kollbrunn. Für eine Stellungnahme zu seinem Rücktritt war er nicht zu erreichen.
